Sonntag, 23. Mai 2010

Lavalicious

Läck bobby! Schon wieder sind 2 Wochen vergangen und es ist doch mal wieder an der Zeit, euch über „carmenundremoaroundtheworld“ upzudaten, oder? Was war geschehen …? Also: Kaum eine Stunde nachdem wir von Honolulu abgehoben sind, sassen wir auch schon in unserem „fetten“ Ami-Schlitten und cruisten auf Big Island – der grössten der Hawaii Inseln – der Küste entlang zu unserer schönen Unterkunft.

Anderntags machten wir uns auf zum Volcanoes National Park. Dort gibt’s nämlich 2 aktive Vulkane zu beäugen. Jaja, so ´was gibt’s nicht nur in Europa … Von sicherer Distanz sahen wir die Rauchsäulen aufsteigen und bei Dunkelheit konnten wir sogar die glutrote Lava verfolgen, die den Vulkan Richtung Meer hinunterfloss. Das war „lavalicious“. Bevor wir dann nach 4 Tagen der Insel wieder den Rücken kehrten, tauchten wir auch noch ab, um die Unterwasser-Schönheit von Big Island zu bestaunen.

Neuer Tag – neue Insel – neues Auto; aber diesmal oben ohne. Yeah baby! Wir nahmen uns 1 Woche Zeit, um die schönsten Flecken Maui’s zu entdecken. Nachdem wir unsere „neighbourhood“ abgecheckt hatten, ging es für einmal früher als sonst in die Federn, damit wir um 5.40 Uhr den Sonnenaufgang auf dem über 3000 m.ü.M. hohen Haleakala Vulkan erleben konnten. Bei „frostigen“ 5 Grad harrten wir aus und warteten auf die ersten Sonnenstrahlen des Tages. Es war ein wahrhaft erhabener Moment, als sich der Morgenhimmel in allen erdenklichen Farben aufhellte. Das Frühaufstehen & Frieren hat sich allemal gelohnt. Nach dem wohlverdienten „Gipfelfrühstück“ gings dann wieder runter auf Meereshöhe zur Erholung am Pool.

Ja, und wenn wir schon mal ein Cabriolet haben (oder „convertible“, wie der Ami hier so sagt), ist es natürlich ein absolutes „must do“ auf Maui, den berühmten Highway to Hana zu befahren. Über 600 Kurven und 54 Brücken schmücken die Strasse, die sich durch den Regenwald in den Norden der Insel schlängelt. Der Wind pfiff uns nicht nur während der Fahrt um die Ohren, auch sonst windet es auf Maui mächtig. Nicht umsonst gilt die Insel als einer der Hotspots für Wind- und Kitesurfer. In den beiden Dörfchen Paia und Lahaina liessen wir uns von der locker-lässigen Stimmung dieser Szene anstecken: Hang loose!

Leider ist jetzt unser Hawaii-Abenteuer bereits zu Ende. Die letzten 2 Tage tankten wir nochmals Sonne und Wärme und deckten uns mit dem neusten Hawaii Kitsch ein. Unsere Zeit zu viert ist um. @ Mami und Andy: Es war bombig, vielen Dank für die supertolle Zeit! Noch heute fliegen die beiden nach San Diego, und wir hoch in den Norden nach Alaska. Wir stellen uns schon mal auf einen Temperatursturz ein. Unsere Flip Flops tauschen wir bald gegen Wanderschuhe ein, und die Sonnencrème gegen einen Anti-Grizzly Pfefferspray.

Montag, 10. Mai 2010

Aloha from Hawai’i…

Nach dreieinhalb Jahren sind wir wieder zurück im vertrauten Oahu auf Hawai’i und wir haben Waikiki wieder so vorgefunden, wie wir es in guter Erinnerung hatten. Hawaii-Hemden wo man hinsieht, Ukulele-Geklang wo man hinhört und überall laufen die Menschen mit den Surfboards und einem zufriedenen Grinsen durch die Strassen Richtung world-famous Waikiki-Beach.

Diese Atmosphäre elektrisiert, wir sind – wie eh und je - total begeistert. So stürzten wir uns gleich in Badehose und Bikini und machten uns auf zum Strand. Am Abend war dann Powershopping angesagt: Nach 10 Monaten „on the road“ war mal wieder ein „Update“ unserer Reiseklamotten fällig, und bei diesen Preisen und der Auswahl konnten wir der Konsum-Verlockung einfach nicht widerstehen und unsere Kreditkarten glühten fast vor Einsatz. :-) Shoppen macht einfach Spass und glücklich!

Die erste Woche verging dann wie im Fluge, und „schwupps-di-bubbs“, fuhren wir zum Airport, um „Freunde und Verwandte“ abzuholen. Zuerst begrüssten wir Fabienne und Marco (die wir in Fiji kennengelernt haben) und abends folgte das Familientreffen mit Carmen’s Mami und Stiefpapi Andy. Mehr Leute, mehr Platz – also zogen wir vier vom kleinen Zimmerchen in unser 40m2 Appartement im 21. Stock, mit atemberaubendem Blick auf den Waikiki Beach. Woooow, das nennen wir mal eine Aussicht!

Der Familienausflug folgte prompt. Wir schnappten uns ein Mietauto und fuhren vorbei an riesigen Ananas-Plantagen, hinauf an den legendären North Shore, wo sich ein Weltklasse Surfspot an den anderen reiht. Kaum zu glauben, dass sich hier im Winter bis zu 12 Meter hohe Wellen auftürmen, jetzt im Sommer ist es mit „mikrigen“ 2 Metern leider so richtig flach und ruhig!

Weitere Stopps legten wir ein beim geschichtsträchtigen Pearl Harbor, wir kraxelten auf den Diamond Head und genossen die Aussicht über Honolulu und zu guter Letzt liessen wir uns am traumhaften Lanikai Beach die Sonne auf den Bauch scheinen.

Die restliche Zeit verbrachten wir mit Golfen, Surfen, Apéröööle und tanzten uns durch das waikikianische Nachtleben, mit Fabienne und Marco. Super war’s hier, man könnte sich an diesen Lifestyle gewöhnen! Wir verlassen jetzt im Viererpack Oahu und fliegen nach Big Island und später dann noch nach Maui.

Hang lose & aloha!

Sonntag, 25. April 2010

Veni - Vidi - Fiji

Bula begleitet uns überall hin,
es ist das Fiji-Wort schlechthin.
Es heisst „hallo“, „willkommen“ und noch viel mehr,
und kommt stets mit einem herzlichen Lachen daher.

Unser Insel-Töürchen begann auf der Hauptinsel Viti Levu. In den Sabeto Mountains, nahe Nadi, radelten wir über Stock und Stein, quer durch kleine Dörfchen, vorbei an Zuckerrohrplantagen und schauten uns das Ganze mal von oben an. Nachdem wir einen ersten Überblick hatten, fuhren wir mit dem Bus an die Südküste nach Pacific Harbour. Dort wohnten wir in einem schönen „Resort“ und nächtigten mit 23 anderen Backpackern und – autsch, kratz, kratz - ein paar fiesen Bedbugs im heissen Mehrbettzimmer …. Naja, halb so wild, die meiste Zeit verbrachten wir sowieso am Pool.

Der Abstecher in die geschäftige Hauptstadt Suva erinnerte uns stark an unsere Zeit in Asien: hektisch, chaotisch, laut … und sogar Handeln beim Souvenir Shopping war wieder einmal angesagt…“heeeey … special price for you my friend!!“ Super. Selbstverständlich haben auch wir uns das Fiji-Mitbringsel Nr. 1 erstanden, eine echte Kannibalen-Gabel. Jaja … früher wurden die Gäste nicht ganz so herzlich willkommen geheissen und landeten ab und zu mal im Kochtopf.

Von der Insel ging’s dann auf einen Sandfleck: So kam es uns vor, als wir nach kurzer Bootsfahrt auf Bounty Island standeten. In nicht einmal 20 Minuten kann man nämlich um die ganze Insel laufen und schon steht man wieder vor seinem Bungalow. Direkt aus dem Bett und dreimal Stolpern und wir plumpsten schon fast ins Meer. Am Hausriff, keine zwei Meter von der Wasseroberfläche, zeigte sich das Inselarchipel von seiner schönsten Seite: An ganz vielen schönen bunten Fischen und farbigen Korallen konnten wir uns erfreuen.

Mit Fabienne und Marco, zwei Mitinsulanern und Globetrottern aus der Schweiz, verbrachten wir hier eine coole Zeit. Bei Bier und Plauderei stellte sich dann sogar ziemlich schnell heraus, dass wir mit Joëlle und Thomas gemeinsame Freunde in Luzern haben. Kleine Insel – noch kleinere Welt! Es hat super gepasst, und der Zufall will es, dass wir sie in Hawaii wiedertreffen werden. @ euch beiden: Wir freuen uns!

Ansonsten bestand unser Robinson-Crusoe-5-Tagesprogramm hauptsächlich aus Schlafen, Essen, in der Hängematte hängen, Schach spielen (damit der Kopf nicht ganz abschaltet) und eben Schnorcheln. Puuuh!

Wir haben’s genossen, doch nach 5 Tagen auf dem winzigen Eiland wissen wir nun definitiv, dass der Traum einer einsamen Insel nicht unser Traum ist. Wir sind halt nicht Robinson und Freitag, wir brauchen jetzt wieder Action! Und diese holen wir uns demnächst am Strand von Waikiki auf Hawaii. Aus Bula wird Aloha!

Samstag, 10. April 2010

Südseetraum!

Abflug Auckland am 28. März um 15.50 Uhr, Ankunft Tahiti 27. März 21.55 Uhr: Mit einem Flug zurück in die Vergangenheit über die Datumsgrenze begann unser 2-wöchiger Inseltraum auf Französisch Polynesien. Mit einem herzlichen „Bonsoir“ und Ukulele-Klängen wurden wir am Flughafen empfangen. Jaja, wir merkten augenblicklich, dass man hier stolz ist auf die französische Sprache. Also blieb uns nichts anderes übrig, als unser Schulfranzösisch auszugraben. Ach ja, und nach einem halben Jahr Linksverkehr, mussten wir uns auch wieder an den für uns eigentlich normalen Rechtsverkehr gewöhnen…

So, jetzt ist aber genug geplaudert! Ausgeschlafen und nochmals in den 28. März gestartet, mussten wir schnell feststellen, dass an einem Sonntag in Tahiti leider gar nichts geht. Kein Bus, kein Mietauto, kein Supermarkt – hier wird geruht. Also ruhten wir auch.

Mit dem „Inselhüpfer“ hoben wir anderntags ab und nach 40 Minuten Flug sahen wir herunter auf das traumhafte Atoll von Bora Bora. Aufgeregt und mit voller Vorfreude stiegen wir aus dem Flieger und freuten uns auf die kommenden 4 Tage im Paradies. Und es war wirklich paradiesisch: Glasklares Wasser in den verschiedensten Blautönen, glitzernd weisse Sandstrände und der majestätische Berg im Zentrum, soviel Schönheit ist schon fast kitschig. „This is it. This is the one“ … Lonely Planet hatte definitiv nicht zuviel versprochen. Wir machten eine Lagunen-Tour, schnorchelten mit Haien und Rochen und die restliche Zeit bädeleten und sönneleten wir. In Bora Bora ging unser Südseetraum in Erfüllung. Wow, echt supersupersupersupertoll wars!

Die Tage vergingen leider viel zu schnell, zum Abschied verdrückten wir dann fast ein paar Tränchen … doch kaum abgewischt setzten wir schon auf die nächste Trauminsel auf. Die restlichen Tage verbrachten wir nämlich auf Moorea. Dort genossen wir ruhige Ostertage am Strand und erkundeten mit einem Roller die schöne, üppig grüne Insel (@ Joëlle & Thomas: Danke für die Tipps).

Die letzte Etappe bewältigten wir dann mit der Fähre zurück auf die Hauptinsel Tahiti und dort mieteten wir für einen Tag (diesmal kein Sonntag, wir haben gelernt, hehehe) ein Auto und fuhren einmal rund um die Insel (sind ja nur 120 Kilometer). Das Highlight an diesem Tag war, dass wir die weltberühmte und scheinbar „gefährlichste“ Welle der Welt vor Teahupoo aus der Nähe betrachten durften. Leider war der „swell“ (@ Beli … weisch no was das esch???) nicht ganz so riesig, doch als wir auf dem kleinen Böötli sassen, waren wir dann doch froh, dass sich keine 6-8 Meter hohen Wände vor uns auftürmten.

Mit ein paar schönen Souvenirs und „beaucoup de“ unvergesslichen Erinnerungen verlassen wir nun die Südsee, zurück gehts nach Auckland. Dort werden wir uns „flott machen“ für die nächsten Inselabenteuer auf den Fiji’s.

Au revoir & maururu Polynésie!

Samstag, 27. März 2010

Goldgelb, schwarz, weiss und ein bisschen blau …

Nach Rotorua begann bereits die letzte Neuseeland-Etappe mit unserem SleeperVan. Wir fuhren nordwärts, vorbei an der „Big Kiwi“, zum schönen weissen Sandstrand von Mount Maunganui. Dort genossen wir einen Tag am Beach und frischten unsere Bräune ein wenig auf. Am nächsten Tag gruben wir uns unseren eigenen Jacuzzi … nämlich am berühmten Hot Water Beach auf der Coromandel Halbinsel. Dort gibt es eine heisse Quelle direkt am Strand und jeweils 2 Stunden vor und nach der Flut kann man sich seinen eigenen Hot Spa buddeln. Das war lustig! Nach getaner Arbeit relaxten wir noch ein bisschen am goldgelben Strand, und schon bald verschwand die Sonne am Horizont.

Neuer Tag - neues Ziel - auf nach „Hobbiton“. Seit dem Dreh von „Herr der Ringe“ dreht sich in dieser hügeligen Landschaft alles um die kleinen Menschen mit den grossen Füssen. Gesehen haben wir allerdings keinen, und auch sonst war von den Hobbit Höhlen leider nicht mehr viel zu sehen. Schön war’s trotzdem, einen Blick ins „Auenland“ zu werfen. Noch am selben Tag erreichten wir Raglan an der Westküste Neuseelands.

Raglan ist NZ-Nr. 1 Surfort. Dieses kleine Dörfchen mit Charme und der chilligen Atmospähre hat uns gleich super gut gefallen. Hier fühlten wir uns wohl und verbrachten ein paar entspannte Tage. Tagsüber am schwarzen Beach bei den Surfern hängen, und abends im Pub St. Patrick’s feiern, das nehmen wir mit aus Raglan.

Der Einladung einer Reisebekanntschaft aus Australien folgten wir sehr gerne. Wir wurden bei Julian und seiner Frau Bonnie in Hamilton mit einem typisch neuseeländischen z’Nacht verwöhnt. Wir verbrachten einen lustigen Abend, und als sie uns dann sogar noch ihr kuscheliges Bett im Gästezimmer anboten, konnten wir einfach nicht Nein sagen. Nach über 5 Wochen im engen (1.05m breiten) Camper-Bett war diese Nacht für uns wie Himmel auf Erden!

Super gut ausgeschlafen starteten wir am 19. März in Remo’s 30sten Geburtstag. Nach kurzer Fahrt erreichten wir unser Ziel Auckland. Dort liessen wir so richtig die Korken knallen, hehehe! Es gab ein letztes Wiedersehen mit Holle und zu dritt starteten wir im Pub bei einem Apéro den Abend. Danach gingen wir fein essen und dann gab’s kein Halten mehr. Abwechselnd zwischen „Jäger-Bomb“ und Bierchen liessen wir es so richtig krachen und rockten bis sehr sehr früh in den nächsten Morgen hinein. Boooah, das war super!

Trotz Hangover besuchten wir am auf darauffolgenden Tag einen Rugby Match der Auckland Warriors. Die Regeln haben wir zwar auch nach 80 Minuten nicht so wirklich verstanden, aber es war trotzdem ein tolles Neuseeland-Erlebnis.

Nun haben wir Holle definitiv verabschiedet (@ Holle: es war immer wieder legendär mit dir, wir sehen uns in der Schweiz) und uns zog’s nochmals mit dem Van rauf in den Norden, raus in die „Wildnis“. Nochmals drei Nächte campten wir unter dem klaren Sternenhimmel an einem schönen Strand bevor wir wieder zurück in Auckland nach 6’667Kilometern mit einem weinenden Auge unseren liebgewonnenen SleeperVan unversehrt abgegeben haben.

In Auckland haben wir noch ein bisschen Sightseeing gemacht, ein paar Sächeli erledigt und morgen geht’s ab ins Paradies … und damit meinen wir jetzt wirklich DAS Paradies. Die nächsten 14 Tage verbringen wir auf bezaubernden Inseln mit so traumhaften Namen wie „Tahiti“, „Bora Bora“ und „Moorea“ … Na … ein bisschen neidisch? ;-)

Wir melden uns ab!