Donnerstag, 24. Dezember 2009

Surfing memories from Bali

check & enjoy naluriders in surfing action:

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Wir wünschen euch allen ein frohes Weihnachtsfest!
Festliche Grüsse aus dem sonnig-heissen Australien senden euch
Carmen & Remo

Samstag, 19. Dezember 2009

Abschied von der Götterinsel

Kaum zu glauben: Unsere 2-monatige "Reisepause" auf Bali neigt sich bereits dem Ende zu und wir sind schon fast auf dem Weg nach Australien.

In den letzten 2 Wochen haben wir aber noch so einiges erlebt und gesehen. Die Wellen vor Bali haben uns leider im Stich gelassen, mit Surfen war da nichts mehr zu machen. Also haben wir die Tage genutzt, um mit Anita und Holle ein paar tolle Ausflüge ins Landesinnere und an schöne Strände zu unternehmen.

Wir haben es hier auf Bali sehr genossen, freuen uns aber jetzt auf neue Abenteuer in Down Under. Nach knapp 6 Monaten in Asien, ist es jetzt Zeit für einen neuen Kontinent.

Wer von uns dreien als erstes ein Känguru überfahren wird und ob es uns gelingt, einen zugedröhnten Koala von einem Baum zu schütteln … das, und hoffentlich noch viel mehr, erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Freitag, 11. Dezember 2009

Surfer trifft Surfbrett, oder Surfbrett trifft Surfer???

... tja, das kann eine ziemlich schmerzhafte Begegnung sein! Mehr dazu aber später im Blog.

Letzte Woche haben wir bereits Abschied von unserem ersten Bali-Besuch & guten Freund Mischa "Beli" Annen genommen. Er hat uns nach knapp 4 Wochen & einer tollen Zeit hier auf der Insel, Richtung Vietnam verlassen wo er seine Reise fortsetzen wird - @ Beli; it was groovy!!!

Aber kaum verlassen, kündigte sich uns ja schon unser nächster Besuch an. Bevor wir jedoch unseren "Buddy" Mathias Holle Hollenstein am Flughafen von Denpasar in Empfang genommen haben, haben wir den einen Tag zu Zweit genutzt um unsere Surfvilla mal wieder ein bisschen flott zu machen.

Ausserdem waren wir am herrlichen Dreamland Beach und haben uns dort die Sonne auf den Bauch scheinen lassen!

Kaum war Holle angekommen, gab's auch wieder richtig tolle Surfbedingungen vor Bali: Wenig Wind & ein grosser swell (dt. Dünung … gäll Beli) bescherten uns am Legian Beach bis zu 2m hohe, perfekte Wellen. Wir surften was das Zeug hält, es machte unheimlich Spass. Doch Surfer und Surfbrett können sich auch zu nahe kommen … "Rrrrums" hats gemacht und Remo's Stirn hat das harte Surfbrett geküsst. Autsch und Beule!

Auch mit Holle machten wir uns auf eine Bali-Erkundungs-Roller-Tour. Nicht fehlen durfte da natürlich ein legendäres Seafood-Essen am Jimbaran Beach. 3 Kilogramm fangfrische Meeresfrüchte vom Feinsten auf dem Grill lecker zubereitet, dazu ein kühles Bier und unsere Bäuche waren so richtig voll und wir ziemlich glücklich.

Die nächsten 10 Tage, die uns noch auf der Götterinsel bleiben, werden wir noch in vollen Zügen geniessen. Sogar noch ein weiterer Gast kündigt sich an: Anita aus Singapur kommt für ein verlängertes Wochenende zu uns. Wir freuen uns.

Montag, 30. November 2009

Baliquarium

Wieder ist eine Woche vorbei,
und diesmal waren wir alle drei,
in der "Blue Lagoon" von Padang Bay.

In dieser tollen Bucht,
ist Schnorcheln nämlich eine Wucht.

Den Kopf kaum unter Wasser getaucht,
sind auch schon bunte Fische vorbeigerauscht,
da hat's auch viele farbige Korallen,

als wären wir in ein Aquarium gefallen.

Danach ging's weiter über Stock und Stein,
an einen einsamen Beach, ganz geheim.
Paradiesisch war's dort ungemein,
schöner könnte es wohl kaum noch sein!

Türkises Wasser – schneeweisser Sand,
wir genossen die Zeit am herrlichen Strand,
bis dass die Sonne im Meer verschwand.

Ab hier müssen wir den Vers abbrechen,
jetzt lassen wir die Bilder sprechen.



Film ab! made by Beli

Sonntag, 22. November 2009

Mit der "Roller-Gang" in den Norden Bali’s

Nebst Surfen und "Hang Loose" ist jetzt auch mal Zeit für balinesische Natur und Kultur.

Unsere "Roller-Gang" machte sich bereit, Bali's "innere Werte" kennenzulernen. Vollgetankt und mit dem Daypack am Rücken, starteten wir unser 2-Tages "Tüürli" Richtung Norden. Das erste Ziel war Ubud, das ist ein künstlerisches Dörfchen, das mitten in saftig grünen Reisterrassen liegt. So richtig Postkarten-Bild-mässig ;-)

Auf unserem Trip fuhren wir immer wieder an wunderschönen Tempeln vorbei. Davon hat's hier auf der Insel ganz schön viele. Und auch die meisten Häuser sehen eher wie Tempel als wie typische Häuschen aus.

Ab Ubud hiess dann die Devise immer Geradeaus und mit Vollgas dem Vulkankrater von Mt. Batur entgegen. Oben auf dem riesigen Kraterrand (Caldera) angekommen, verschlug es uns Dreien beim Anblick fast den Atem. Vor unseren Augen erschien wie aus dem Nichts im Innern der riesigen Caldera der imposante Vulkan Batur inklusive See.
Auf der letzten Etappe des Tages schlängelte sich die Strasse durch die erloschene Lava, zu einem verschlafenen kleinen Nest. Dort schlugen wir unser Nachtcamp auf.

Am nächsten Morgen um 4.30 Uhr polterte uns Lucy, unser Local-Guide, aus den Federn. Noch halb verschlafen und unter "eisigen" Temperaturen (seit der Schweiz, haben wir hier tatsächlich das erste Mal wieder gefroren), jagte uns Lucy, mit Taschenlampe bewaffnet, den Kraterrand hoch, auf 1200 M.ü.M. Belohnt wurden wir dann aber mit einem spektakulären Sunrise – auf der einen Seite die aufgehende Sonne über dem Meer, auf der anderen Seite der Vulkan in mystisches Licht getaucht.

Nach dem Abstieg, und dem verdienten Frühstück machten wir uns wieder auf den Rückweg. Die Fahrt führte diesmal zum Muttertempel "Pura Besakih". Dieser Tempel ist für Balinesen etwa so wie der Vatikan für uns. Von dort ging’s dann wieder volle Fahrt südwärts Richtung Meer.

Bestäubt und halb betäubt von den Abgasen, und fixundfertig vom "Rennbetrieb" auf den Strassen Bali's, waren wir alle wieder happy, "zu Hause" im Basecamp unserer Surfvilla zu sein. Glücklich und zufrieden liessen wir den Tag mit Bierchen am Pool ausklingen. Schön war's!

Donnerstag, 12. November 2009

Balinews: Beli, Bounty & ein Bobo

Beli has landed! Vor gut einer Woche empfingen wir am Flughafen von Denpasar unser Gspändli. Er legte gleich einen fulminanten Start hin. Nach dem Begrüssungs Bierchen und einem Surf’n Turf rockten wir auf dem Deck des legendären Bounty Clubs in Kuta bis tief in die Nacht hinein. Am nächsten Tag, leicht verkatert aber nüchtern, passierte es dann … einen Augenblick nicht aufgepasst, und nicht mal einen Meter mit dem Motorroller gefahren, und schon mussten wir den Arzt rufen. What happened? Pechvogel Beli riss sich den Zehennagel des grossen Zeh’s am Rollerständer auf. Autsch!!!! Arzt kam – 4 Spritzen reingejagt – Zehennagel entfernt – Pflästerli drauf – 1 Woche Badeverbot.

Was gibt’s sonst noch Neues aus lovely Bali?

Ich – Remo – bin nun stolzer Besitzer eines nigelnagelneuen Surfboards! So stoked! Die restlichen Wochen auf Bali bleiben nun, um die Wellen zu surfen und den Locals die Stirn zu bieten. Am Material kann es nun also nicht mehr liegen, nun ist der Rider gefordert ;-)

Nebst unseren täglichen Surfsessions haben wir auch noch ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht. Mit dem Töff gings einmal an den schönen Strand von Nusa Dua. Auf dem Nachhauseweg cruisten wir noch beim Tempel Uluwatu vorbei und genossen einmal mehr ein leckeres zNacht direkt am Strand.

Das zweite „Reisli“ führte uns zuerst ins Landesinnere zu einer schönen Tempelanlage, danach ging die Fahrt weiter durch schöne kleine Dörfchen zur Küste von Tanah Lot.

Die Stimmung in der Surfvilla ist „bäumig“, das Wetter „sommerig“ (hehe, 30 Grad), und der „swell“ ist f***ing good. Smuf! Die nächsten Tage feilen wir an unserer Surftechnik und hoffen, euch bald mit spektakulären Bildern zu beglücken. Na dann, bis dann!

Dienstag, 3. November 2009

Bali: 1st impressions

Nach 4 Monaten „Dauerreisen“ durch 10 Länder Asiens sind wir nun auf der Götterinsel Bali gestrandet. Und hier bleiben wir auch die nächsten 2 Monate. Wir haben unsere Surfvilla in Legian bezogen und uns ein temporäres „Mini-Zuhause“ eingerichtet. Es ist richtig gemütlich.

Die ersten paar Tage haben wir auf bali-art (= mit Motorscooter, nix geht hier ohne) die Gegend ausgekundschaftet und uns einen Überblick verschafft. Aber dennoch blieb super viel Zeit, unter der herrlich warmen indonesischen Sonne die Wärme zu geniessen. What a life!

Am Strand von Jimbaran haben wir fangfrische, absolut göttliche Shrimps gegessen, die Füsse im feinen Sand, dazu gab’s kühles Bier und die Sonne versank feuerrot im indischen Ozean. Kitschig … es fehlten nur noch die Delfine ;-)

Die ersten „steps“ bzw. stand-ups auf dem Surfbrett sind auch schon gemacht, ab jetzt heisst es üben, üben, üben.

So, wir müssen los. Unser erster Besuch aus „good old Lucerne“, Beli (auch Bali-Beli genannt, oder Belifant), ist im Anflug. Was wir als Trio in den nächsten 3 Wochen erleben werden, erfahrt ihr natürlich auf eurem Lieblings-Blog :-)

Keep rocking & smuf …!

Montag, 26. Oktober 2009

Geschwindigkeitsrausch in Kuala Lumpur

Und schon wieder sind ein paar Tage vergangen seit unserem letzten Post aus Singapur. Mit dem super bequemen Luxus-VIP-Bus überquerten wir die Grenze zu Malaysia und fuhren nach Kuala Lumpur. Unser Hostel in KL (wie man hier so lässig sagt) hatten wir mitten im Shopping- und Business-District mit Sichtweite zu den Petronas Twin-Towers. Selbstverständlich haben wir diese Sehenswürdigkeit Nummer 1 auch gleich am ersten Tag besichtigt. Mit ihren 452 Metern Höhe überragen die Zwillingstürme die Stadt. Einst waren sie die höchsten Türme der Welt. Wir waren von der Architektur und der Schönheit dieser Türme sehr beeindruckt. Und wenn man so direkt am Fusse davon steht und hinaufschaut, hat man das Gefühl, es will nicht mehr enden.

Ganz unerwartet haben wir erfahren, dass an diesem Wochenende das zweitletzte Rennen der Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Sepang F1 Circuit in der Nähe von Kuala Lumpur stattfindet. Obwohl wir beide ja nicht gerade die grössten Töff-Fans sind, liessen wir uns die Gelegenheit, dieses Spektakel live zu erleben, nicht durch die Lappen gehen. Da wir am Renntag (Sonntag) bereits im Vorfeld unseren Weiterflug nach Bali gebucht hatten, konnten wir am Rennen selbst leider nicht vor Ort sein. So besuchten wir das erste freie Training und durften sogar durch die Boxengasse laufen, wo wir die Maschinen, Mechaniker und Fahrer aus nächster Nähe betrachten konnten. Das absolute Highlight war, dass wir vom mittlerweile 9-fachen Weltmeister und absoluten Superstar der Moto-GP-Szene Valentino Rossi ein Autogramm ergatterten.

Von der Tribüne aus hatten wir danach den perfekten Blick auf die Rennpiste, wo die Fahrer in unglaublich irrem Tempo und ohrenbetäubendem Lärm ihre Runden absolvierten. Absolut crazy und nicht zu vergleichen, wenn man ein solches Rennen am TV verfolgt. Vom Geschwindigkeitsrausch dieser Fahrer angetan, verfolgten wir selbstverständlich auch das Training „unserer“ Schweizer Fahrer Tom Lüthi und Randy Krummenacher.

Zurück in der KL und doch ein bisschen traurig, dass wir dieses Rennspektakel am Sonntag verpassen würden, freuten wir uns dann aber sehr auf das Treffen mit unserem „Buddy“ Stefan Kaufmann aus Luzern. Er ist im Augenblick geschäftlich in Malaysias Hauptstadt. Wir gingen fein essen, gönnten uns ein paar Drinks und hatten einen tollen, lustigen Abend. @ Stefan: Melde dich doch, wenn deine Business-Pläne unser Reiseroute nochmals kreuzen. Es war cool!

Diesen Blogbeitrag schreiben wir übrigens bereits aus Bali – und hier bleiben wir die nächsten 2 Monate. Aber nein nein, wir werden auch hier viel erleben und so müsst ihr nicht 2 Monate auf unseren nächsten Bericht warten. Bis dann, let’s surf now!

Montag, 19. Oktober 2009

Dem Äquator so nahe ...

… und zwar ungefähr 135 Kilometer nördlich davon entfernt, haben wir die letzten 10 Tage in Singapur verbracht.

Naja, eine Liebe auf den ersten Blick war es nicht mit dieser Stadt. Aber was nicht ist, kann noch werden dachten wir uns. Und tatsächlich freundeten wir uns von Tag zu Tag mehr mit Singapur an.

Aber beginnen wir doch von Vorne: Das Zimmer bezahlt man, bevor man einen Blick hinein werfen konnte, die Kleider kauft man, ohne sie vorher probieren zu dürfen und sogar das Essen bezahlt man teilweise, bevor es einem serviert wird. Das sind die „Rules“ von Singapur und daran mussten wir uns zuerst gewöhnen. Auch traten die Singapurer uns gegenüber nicht gerade freundlich und hilfsbereit auf, was einen krassen Gegensatz zur Herzlichkeit von Kambodscha und Vietnam darstellt. Den schlechten Start versüssten wir uns dann mit einem feinen, echt schweizerischen Chääs-Fondue. FIGUGEGL - Fondue isch guet und get e gueti Luune!

Gut, nach 2 Tagen Akklimatisation haben wir den Spirit der Stadt erfasst und machten uns auf, die Multikulti-Metropole mit all ihren Facetten und Quartieren zu erkunden. Wir streiften durch das farbenfrohe und geschäftige Little India und atmeten den Duft Indiens ein. Es roch überall nach Curry und die Frauen und Kinder liessen sich zur Vorbereitung auf das bevorstehende Indische Neujahrsfest kunstvolle Henna-Tattoos machen. Das war „Indien-light für Anfänger“ ;-)

Ein paar Metrostationen weiter befindet man sich dann schon in Chinatown, und auch das arabische Viertel mit vielen Moscheen und den Rufen des Muezzins befindet sich gleich „um die Ecke“. Singapurs Innenstadt besticht mit modernen Wolkenkratzern und schönen kolonialen Überbleibseln.

Unseren Aufenthalt in Singapur haben wir unplanmässig um ein paar Tage verlängert. Eigentlich wollten wir schon früher nach Malaysia reisen und ein paar Tage auf einer Insel verbringen (@ Joto: von euch hatten wir die Idee nach Pulau Perhentian zu gehen, das muss ja traumhaft sein dort), doch der Beginn der Monsoonsaison machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die lange Anreise ersparten wir uns also, und da wir auf Bali noch 2 ganze Monate (demnächst) am Strand verbringen werden, gönnten wir uns noch für ein paar weitere Tage die Annehmlichkeiten einer modernen Grossstadt.

Unsere Entscheidung wurde mit sonnigem und heissem Wetter belohnt: Auf der vorgelagerten Insel Sentosa planschten wir im Pool der Beachbars, surften die stehende Welle des soeben eröffneten Wave-Houses (siehe Pics) und waren dabei, als die weltbesten Flowrider sich in einem Contest massen. Coole Surfdudes, heisse Surfbabes! Das war die perfekte Einstimmung für Bali, hehehe!

Last stop before Bali is Kuala Lumpur.

Anmerkung 1 der Redaktion: Was bei uns mittlerweile fast schon zur Gewohnheit wird, auch hier haben wir ganz per Zufall - selbstverständlich wieder in einer Metrostation - ein bekanntes Gesicht getroffen. Anita, ex-HSW-Gspändli von Carmen, arbeitet und lebt seit mehreren Monaten hier. Mit ihr haben wir einen coolen Abend und ein paar chillige Stunden am Strand verbracht. Toll wars!

Anmerkung 2 der Redaktion: Singapur ist ein teures Pflaster. Für täglich liebgewonnene Feierabendbierchen (auch ohne Feierabend schmeckt das köstlich…) mussten wir hier ziemlich tief in die Taschen greifen. Naja, eins mehr gibt’s dann auf Bali … (gäll Bali-Belifant & Surfman Holle!)

Montag, 12. Oktober 2009

Kambodscha

Hi folks

Bereits wenige Meter nach dem Grenzübertritt vom kommunistischen Vietnam ins Königreich Kambodscha hat sich die Schönheit dieses Landes gezeigt. Vom ersten Augenblick an waren wir total fasziniert und gespannt, was noch auf uns wartet. Auf dem Weg nach Phnom Penh (Hauptstadt) fuhren wir vorbei an vielen farbenprächtigen Tempeln, kleinen Dörfchen und bezaubernden Landschaften. Das einzig Quälende an dieser Busfahrt war die stundenlange laute Belästigung durch Boygroup-Pop und kambodschanischem Schlager-Karaoke am TV… zum Glück gibt’s iPods und Ohrenpax ;-)

In Phnom Penh besichtigten wir den prächtigen Königspalast und schlenderten durch den örtlichen Markt.

Tags darauf ging unsere Reise weiter nach Siem Reap vor den Toren der weltbekannten Tempelanlagen von Angkor.

Der Wettergott meint es definitiv gut mit uns: Trotz Monsoonzeit durften wir einen atemberaubend schönen Sonnenaufgang bei Angkor Wat erleben. Das war etwas vom Schönsten, was wir bisher gesehen haben. Einfach nur beeindruckend, diese Grösse, diese Anmut.

Während zwei Tagen wurden wir von unserem Tuk-Tuk-Fahrer „Pilot“ (das war wirklich sein Name) durch die weitläufige Tempelanlage chauffiert. Wir besichtigten tomb-raider-mässig die vom Dschungel umgebenen Ruinen und waren allzeit bereit, hinter dem nächsten Steinblock auf Angelina Jolie zu treffen. Statt „Angie“ haben wir dann aber völlig unerwartet zwei Weltreisende aus Emmenbrücke getroffen. Mit dem Motorrad sind Anita und Mark seit bereits14 Monaten unterwegs – vor ihnen liegen noch ganze 5 Jahre. Wir tauschten Reisegeschichten aus und es war sehr interessant, mit diesen beiden Abenteurern einen Schwatz zu halten. Was für ein Zufall, die Welt ist wirklich klein!

Am selben Abend noch folgte das nächste Treffen mit einem Schweizer – dem „Schweizer „des Jahres 2002“, Dr. Beat Richner. Seit 18 Jahren engagiert er sich unermüdlich für die kranken Kinder in Kambodscha und hat mittlerweile – mit Hilfe von Schweizer Spenden – 6 Spitäler im ganzen Land eröffnet. An einem wöchentlich stattfindenden Vortrag hat er über die Aktivitäten seines Schaffens gesprochen. Daran teilzunehmen und ihn und seinen unbändigen Willen im täglichen Kampf gegen die Armut zu erleben, war für uns sehr eindrücklich. Chapeau!

Trotz der enormen Armut und ihrer schwer zu tragenden Schicksalen aus den Kriegen in der Vergangenheit nehmen wir die Warmherzigkeit und Gastfreundschaft der Kambodschaner mit auf unseren weiteren Weg. Vor allem die Kinder sind unglaublich goldig!

Wir verbrachten hier eine kurze, aber sehr intensive Zeit und machen uns nun auf den Weg nach Singapur und Malaysia. Stay tuned ….


Mittwoch, 7. Oktober 2009

Saigon & Mekong

Nach unserem Kurz-Erholurlaub am Beach von Nha Trang ging unsere Reise weiter südwärts, in Vietnams grösste Metropole Saigon – Ho Chi Minh City. Die Strecke von 445 Kilometern legten wir mit dem Zug in rekordverdächtigen 11 Stunden zurück… (zum Vergleich: In Japan wären wir in weniger als 2 Stunden am Ziel angekommen).

In den frühen Morgenstunden um 5 Uhr, als die ganze Stadt noch gespenstig ruhig war, sind wir in Saigon angekommen. Wir konnten sogleich unser Hotelzimmer beziehen und uns dort noch ein wenig von der unruhigen und harten Nacht im Hardsleeper-Zug erholen.

Danach stürzten wir uns ins quirlige & hektische Treiben dieser Stadt und besichtigten die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Das Aufregendste in dieser Stadt aber ist zweifelsohne, sich in die Fluten der unzähligen Motorräder zu stürzen und sich einen Weg durch die vielen sich anbietenden „Dienstleister“ (hey my friend: Taxi, Marihuana, Massage …) zu bahnen. Crazy diese Stadt!

Nur eine kurze Busfahrt von Saigon entfernt befindet sich die Lebensader Südvietnams: das riesige Delta des Mekong Flusses. Nach 3 Tagen in der lauten Stadt war dieser Ausflug das pure Gegenteil. Mit dem Schiff und Ruderboot durchquerten wir unzählige Kanäle und zogen vorbei an üppigen grünen Insellandschaften und Fischerdörfchen mit ihren bunten Schiffen. Dabei konnten wir zusehen, wie die Menschen dort leben und sich ihren Lebensunterhalt mit den verschiedensten Handwerken verdienen. Das war super interessant und die Landschaft wunderschön. Und das Beste: Wir hatten mal wieder Glück mit dem Wetter – und das trotz Regenzeit.

Yep, das war’s aus Vietnam. Jetzt geht’s nach Kambodscha.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Sun, fun & nothing to do ...

Nach dem vielen Herumreisen in den letzten Wochen, haben wir uns ein paar erholsame Tage am Strand von Nha Trang, an der Ostküste Vietnams, gegönnt.

Alles Weitere könnt ihr dem Filmchen entnehmen … ;-)

Donnerstag, 24. September 2009

Good morning Vietnam

Heiss, feucht, chaotisch, hektisch und jede Menge Motorräder: Willkommen in Vietnam! Nach dem sauberen, geregelten und gut funktionierenden Japan sind wir wieder im „richtigen“ Asien. Hier ist es ein Erlebnis, durch die engen Strassen zu laufen, die verschiedenen Gerüche einzuatmen und den Menschen bei ihrem geschäftigen Alltagsleben zuzuschauen.
Wir bezogen ein schönes Zimmer in einem kleinen Hotel in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Und schon bald war es soweit: Wir mussten die Strasse überqueren. Was die ersten Male noch einer Mutprobe gleichkommt, wird mit der Zeit immer einfacher – just go with the flow! Irgendwie bahnt sich dann schon ein Weg zwischen den kreuz und quer fahrenden Motorrädern hindurch.

Von Hanoi steuerten wir das Highlight unserer Vietnam-Reise an: Die weltberühmte Halong Bay. Bei strahlendem Sonnenschein segelten wir während 2 Tagen auf einer gemütlichen Dschunke durch die atemberaubende Kalkstein-Landschaft und genossen am Abend einen Sundowner auf dem Deck – what a life!

Raus aus dem Paradies und 14 Zugstunden weiter südlich machten wir einen Halt in Vietnams alter Hauptstadt Hue. Auf die Besichtigung der schönen Palast-Anlage bei glühender Hitze folgte die verdiente Abkühlung im Pool.

Die ersten 10 Tage in Vietnam sind bereits vorüber. Wir finden’s ziemlich cool hier – und das coolste vom coolen ist, dass hier alles so extreeeem billig ist. Die Vietnamesen sind nett und hilfsbereit, wobei man immer auf der Hut sein muss vor kleinen Abzockereien. Handeln und Feilschen muss man hier für alles; wir sind schon wahre Meister darin!

Jetzt geht’s für ein paar Tage an den Strand – hang loose!

Mittwoch, 16. September 2009

Rising Sun

Wir sagen Sayonara, verbeugen uns vor dem Land der aufgehenden Sonne und freuen uns auf unseren nächsten Stopp Vietnam.

Glaubt uns, wir könnten unseren Blog noch seitenweise mit japan-spezifischen Erlebnissen und Geschichten füllen. Extremste Extreme prägen die japanische Kultur und Lebensweise der Menschen. So anders, so faszinierend, so confused, so genial!

Eine Japanreise ist eine coole Erfahrung, welche wir nur empfehlen können.


Montag, 14. September 2009

Tokyo: Lost In Translation

Kaum den japanischen Alpen den Rücken gekehrt tauchte am Horizont das wohl berühmteste Wahrzeichen Japans, der Mt. Fuji, auf. Wir hatten Glück und dieser wunderschöne, imposante Vulkan zeigte sich uns ohne Wolkenkleid. Das ist um diese Jahreszeit nicht üblich.

Von Tokyo’s Hausberg war’s dann nicht mehr so weit in die Hauptstadt Japans. Zugegeben, diese Mega-City mit ihren 23 Mio. Einwohnern hat uns anfänglich schon ziemlich gefordert, ja sogar überfordert. Tokyo ist laut, irre und bunt. Alle unsere Sinne wurden bis aufs Äusserste beansprucht. Bei diesen riesigen Dimensionen, Menschenmassen und Sprachbarrieren fühlten wir uns des Öfteren schon ein bisschen „lost in translation“.

In der ersten Nacht haben wir in einem Kapselhotel übernachtet. So ’was gibt’s nur in Tokyo. Man schläft Kapsel an und über Kapsel, vorwiegend neben betrunkenen japanischen Businessmännern, die nach dem Feierabendbier den letzten Zug nicht mehr erwischt haben. Das ist definitiv ein spezielles Erlebnis, vor allem wenn man morgens seiner Kapsel entsteigt und es ziemlich stark nach Alkohol riecht.

So richtig warm wurden wir dann mit der Stadt als wir uns mit Fami (Tokio-local) und ihren beiden Kollegen im Kill Bill Style Restaurant zum essen trafen und anschliessend der typisch japanischen Freizeitbeschäftigung nachgingen: KARAOKE! Das war richtig toll, wir haben in unserem privaten Kämmerchen alles gegeben und die Bühne gerockt!

Nach Karaoke-Hangover und Sushi-Frühstück auf dem Fischmarkt schlenderten wir hinter den Japanern her durch die riesigen Konsum-Tempel, auf der Jagd nach den allerneusten und verrücktesten Trends. Unsere Beschäftigung beschränkte sich leider nur aufs Schauen – denn Tokyo ist zweifelsohne die teuerste Stadt der Welt. Dies scheint die „Tokyoer“ allerdings nicht vom Power Shopping abzuhalten: Um in einen Laden zu kommen, stehen sie gut gerne mal ein paar Stunden an. Crazy! Dafür werden in Tokyos Künstlerviertel täglich Trends geboren und entsprechend stylisch kommen die Leute daher, Freaks inklusive.

Tokyo ist definitiv keine typische Sightseeing Stadt. Diese City und all ihre unzähligen Facetten muss man erleben. Es bedarf wahrscheinlich eines längeren Aufenthaltes hier, um sich Tokyo voll hinzugeben. Wir konnten während den 5 Tagen lediglich ein wenig an der Oberfläche kratzen.

Mittwoch, 9. September 2009

Irgendwie sieht’s hier so aus wie zu Hause …

... und so fühlen wir uns auch.

Wir zogen uns für ein paar gemütliche Tage in die Japanischen Alpen zurück, in das idyllische Dörfchen Hakuba, in der Nähe von Nagano. Die Gegend ist Japan’s Nummer 1 Skigebiet und wurde weltbekannt durch die Olympia Abfahrt der Herren im Jahre 1998 sowie die alljährlich stattfindenden Skisprung-Wettbewerbe.

Berge, Seen, Wälder und hübsche Skiresorts erinnern an die Heimat. Doch nicht nur deshalb haben wir uns dort so wohl gefühlt. Auch wurden wir von unglaublich netten und herzlichen Gastgebern in unserer schönen Unterkunft verwöhnt. Tagsüber gingen wir wandern, biken, wakeboarden und die Abende genossen wir in geselliger Runde mit Barbeque und Kochkurs. Es fiel uns schwer, nach 4 Tagen von diesem schönen Ort weiter zu gehen, doch man sagt ja, man soll aufhören wenn es am schönsten ist …

Freitag, 4. September 2009

Kyoto, Geishas & Universal Studios

Durch die Strassen Kyoto's weht noch der Wind des alten Japans. Lauter kleine traditionelle japanische Häuser säumen die Gässchen im historischen Stadtviertel. Zu unserem Glück tauchten sogar noch ein paar Geishas auf und rundeten diese Bild vom klassischen Japan ab. Aus nächster Nähe konnten wir diese sonst scheuen Wesen (es gibt nur noch ca. 1000 Geishas in ganz Japan) mit ihren Farbenfrohen Kimonos und schneeweiss-geschminkten Gesichtern vorbeihuschen sehen.
In Kyoto gibt’s sooooo viel zu besichtigen, doch dafür braucht man mindestens 100 Jahre und deshalb haben wir unsere Auswahl auf ein paar Tempel und Gärten beschränkt. Schön war’s!

So, genug Sightseeing. Irgendwann müssen auch wir uns mal entspannen ;-) Gesagt, getan – ab ging’s an den weissen Sandstrand vom Shirahama inkl. Onsenbesuch direkt am Meer. Entspannung pur!

Gestärkt vom „sun, fun & nothing to do“ stürzten wir uns für einen Tag in die amerikanische Filmwelt der Universal Studios Japan. Achterbahnfahren, Stunt-Shows und andere Attraktionen zogen wir uns rein: Wir bekämpften erfolgreich den Weissen Hai, flohen vor den Dinosauriern im Jurassic Park und halfen Spiderman die Schurken zu bekämpfen.

Apropos „reinziehen“: Ein Kobe-Rindssteak – selbstverständlich in der Stadt Kobe – haben wir uns zum Abschluss dieses Tages gegönnt. Ohne Zweifel mit Abstand das beste Fleisch, aber auch ohne Zweifel das teuerste der Welt. Die nächsten Tage, ja Wochen, gibt’s nur noch Spaghetti. Geldspenden sind jederzeit willkommen ;-)

Dienstag, 1. September 2009

Mit dem Shinkansen durch Japans Historie

Für die 1'010 Kilometer von Sendai nach Hiroshima brauchte der Shinkansen nicht mal 6 Stunden. Während der Fahrt konnten wir einen Blick auf den berühmtesten Japaner – den Mt. Fuji – erhaschen. Mit ihm werden wir später noch intensivere Bekanntschaft schliessen.

Hiroshima ist eine Stadt mit tragischer Vergangenheit. So standen wir genau an jenem Ort, über welchem vor 64 Jahren die erste Atombombe abgeworfen wurde und die Stadt in einem Bruchteil einer Sekunde komplett zerstörte. Wir besuchten das informative Memorial Museum, welches uns sehr beeindruckte, ja gar schockierte. Was für eine unvorstellbare Wahnsinnstat!

Eine Nacht darüber geschlafen, tauchten wir in das Japan der Zeit der Samurai-Clans ein und besichtigten die schöne Stadtburg von Hiroshima. Diese wurde nach der A-Bombe natürlich wieder originalgetreu nachgebaut.

Auch ein Abstecher zum scheinbar bekanntesten Fotomotiv Japans, dem schwimmenden Schrein von Miyajima, lag an diesem Tag drin. Ein köstliches Okonomiyaki – eine sogenannte Hiroshima Pizza – inkl. Sake mit locals rundete diesen Tag ab.

Auf dem Weg von Hiroshima nach Kyoto statteten wir der imposanten weissen Burg von Himeji einen Kurzbesuch ab.

Nun sind wir in Kyoto, ein Highlight jagt das nächste – Blog-Post is coming soon …

Donnerstag, 27. August 2009

We are in Japan!

Nach gesamthaft 216 Stunden Zugfahren und 12’516 zurückgelegten Kilometern – was knapp 1/3 des Erdumfangs ausmacht – haben wir in Hongkong das erste Mal wieder ein Flugzeug bestiegen, mit dem Ziel Sapporo auf Hokkaido, der nördlichsten Insel von Japan. Von Sapporo ging’s dann direkt weiter nördlich – selbstverständlich wieder mit dem Zug - in ein verschlafenes Dörfchen in einem Nationalpark. Diese Gegend ist von der Landwirtschaft geprägt, von Bergen, Vulkanen und Wäldern umgeben, und überall leuchten farbenprächtige Blumenfelder.

Nach den vielen hektischen, chinesischen Grossstädten, kam uns dieses ruhige und beschauliche Örtchen gerade recht. Wir haben uns so richtig gut erholt, haben einen aktiven Vulkan bestiegen und an dessen Fuss in einem Onsen (japanisches Thermalbad, gibt’s an jeder Ecke) gebadet. Herrlich!

Wir lernten schnell: In Japan ist alles ÜBER: überpünktlich, überfreundlich, übersauber, überreglementiert und überhaupt … Die kleinen und zierlichen Japaner sind so herzlich und knuffig, man möchte sie alle am liebsten einfach nur drücken. Ihre Offenheit & Hilfsbereitschaft und ihr Interesse und Neugier uns gegenüber imponiert und beseitigt die sprachlichen Barrieren in Nu. Über die Japaner und deren Sitten und Gebräuche werden wir dann mal noch separat berichten, das lässt sich nicht einfach so „zwischendurch“ beschreiben.

Nach unserem Erholurlaub auf Hokkaido ging’s mit dem Shinkansen (super super super Schnellzug) durch den längsten Unterwassertunnel der Welt auf Japans Hauptinsel Honshu. Mit knapp 300 km/h flitzten wir durchs Land und kamen selbstverständlich pünktlich auf die Sekunde an unserem nächsten Ziel Matsushima an.

In der schönen Matsushima Bucht cruisten wir mit einem Böötchen durch die Inselwelt und abends genossen wir das erste Mal das legendäre und absolut köstliche Kobe-Rindfleisch. Mmmh!


Mittwoch, 19. August 2009

Aus der Stadt aufs Land und zurück

Mit dem Zug haben wir Shanghai verlassen und sind 24 Stunden später im ländlichen China angekommen. Die Fahrt führte an schier endlosen Reisfeldern vorbei, es war genau so, wie man sich das Landleben in China vorstellt. Nach den vielen chinesischen Grossstädten war dies eine gelungene Abwechslung und ein „must have seen“.

Vom Zug ging’s ohne Umwege auf unsere privat-gecharterte Motoryacht samt Kapitän (siehe Fotos). 2.5 Stunden fuhren wir den Fluss hinunter, vorbei an Fischerdörfchen und traditionellen Kormoran-Fischern. Die Landschaft um Yangshuo ist traumhaft schön und bekannt für ihre Karstberge. Wir haben in dieser ruhigen und schönen Dörfchen ein paar easy-going Tage verbracht, mit einem Drahtesel die Umgebung erkundet und sogar einen Kochkurs besucht. Dort haben wir eine lokale Spezialität zubereitet, den Bier Fisch aus dem Li Yang Fluss. Lecker war’s!
Mit vollen Bäuchen ging’s dann den ziemlich engen Nachtbus Richtung Hongkong. Die Fahrt war abenteuerlich, dies kann man eigentlich gar nicht in Worte fassen, das muss man schlichtweg selber erlebt haben.

Mit dem Grenzübertritt nach Hongkong (zum x-ten Mal schon Fieber gemessen, Schweinegrippe sei Dank) haben wir die Volksrepublik China hinter uns gelassen. Kaum im Hostel eingecheckt & ein kühles Red Bull getrunken, konnten wir der Versuchung des Konsumrausches nicht widerstehen … sowieso, für die „Hongkonger“ scheint Shopping die Beschäftigung Nummer 1 zu sein ... Gut für’s Gemüt, schlecht für den Geldbeutel. Diesen haben wir allerdings in Macau (dem Las Vegas des Ostens) beim Roulette aufgefüllt. Dem Venetian Casino haben wir ein paar Dollars abgeknöpft – wir sind mit dem doppelten Betrag unseres Einsatzes und einem breiten Grinsen wieder raus gelaufen. Yeah ;-)

Beim Anblick der Hongkong Skyline von unten (Pier) oder von oben (Victoria Peak) standen sogar uns weitgereisten Travellers die Nackenhaare zu Berge – und das bei feuchtheissen 32 Grad.

Wir finden Hongkong super, es bietet für jeden und für alles etwas … man ist schnell im Gewühl des Grossstadtdschungels, genau so schnell haben wir aber auch Ruhe im grünen Dschungel der umliegenden Inseln und Hügeln gefunden. Auch einen Nachmittag am Strand liessen wir uns nicht entgehen.

Morgen geht’s nach Sapporo, Japan – das erste Mal seit St. Petersburg führt uns unsere Reise wieder durch die Luft.

Montag, 17. August 2009

Thanxx & Trixx

Wir möchten uns als erstes bei euch für die zahlreichen tollen Kommentare bedanken! Es ist schön, ein Feedback zu kriegen und dies spornt uns an, euch weiterhin mit Stories & Pics auf dem Laufenden zu halten.

Es hat sich ausgetrixxt – eine Notiz am Rande: Die chinesische Zensur erlaubte uns den Zugriff auf unseren Blog in den vergangenen 4 Wochen nicht. Doch wir haben ein Hintertürchen gefunden & es trotzdem geschafft. Spezieller Dank @ Andy!

Grüsse aus Hongkong – Blog folgt demnächst!

Montag, 10. August 2009

Fünf Vierzeiler aus Shanghai...

Wir liessen uns die Gelegenheit nicht nehmen,
zu den Shaolin Mönchen zu gehen,
Kung Fu & Akrobatik bekamen wir zu sehen,
und lernten ihre Spiritualität verstehen.

Zigtausend Buddhastatuen in den Fels gehauen,

wir kamen nicht mehr aus dem schauen,
in Luoyang an den Ufern des Flusses Yi-He,
sind die Longmen Grotten – eine UNESCO Welterbstätte.

Kaum sind wir in Shanghai,

kommt auch schon ein Taifun, oh wei,
doch er zog nicht direkt bei uns vorbei,
was für ein Glück, häi äi äi.

Zhujiajiao - ein schönes altes Wasserdorf mit vielen Brücken,

den Fischern auf den Booten zugucken,
und sogar die Sonne liess sich blicken,
das konnte unsere Gemüter entzücken.

Shanghai bei Nacht,
glitzert und funkelt in voller Neonlichter-Pracht,
hier haben wir 4 Tage verbracht,
und Shopping gemacht bis es kracht.

Mittwoch, 5. August 2009

Chinesische Kuriositäten

Gerne servieren wir euch ein paar Schmankerl’ aus dem chinesischen Alltag:

- „Windhosen“: Windeln kennen die Chinesen scheinbar nicht. Die kleinen Kinder haben praktischerweise Höschen an, die im Schritt offen sind. Das kleine oder auch grössere Geschäftchen lässt sich dann ganz bequem am Strassenrand machen. Einfach in die Knie und ab die Post.

Von Kuriositäten

- Warten: Der Chinesische Alltag besteht zu mindestens 99% aus Warten …. Warten auf einen Bus, dann warten, bis der Bus dann endlich auch losfährt, und wieder warten und zwar auf den Buschauffeur, der an einer Haltestelle ein Päckchen Zigaretten kaufen geht oder noch schnell den Bus auftankt. Niemanden scheint’s zu stören, es dauert halt eben so lange wie es dauert.

- Körpersäfte: Die Chinesen haben keinerlei Hemmungen, ihre Körpersäften via Mund und Nase rauszulassen, egal wo sie sich gerade befinden. Die Dame hinter dem Ticketschalter „chodert“ so richtig genüsslich ins Mikrofon während sie einem ein Ticket verkauft, und der Tischnachbar beim Essen entleert den Inhalt seiner Nase direkt neben sein Stühlchen. Na dann: „en Guete“ ;-)

- Schlafen: Die Chinesen schlafen überall – nicht selten bei der Arbeit - gut, ein Päuseli zwischendurch muss schon mal sein.

Von Kuriositäten

- Wozu denn anstehen? Anstehen ja, aber nicht der Reihe nach …Wenn man vor einem Schalter steht und da mal ein Sekündchen nicht aufpasst, ist bestimmt schon ein flinker kleiner Chinese vor dich in die „Schlange“ reingehüpft. Und wenn’s mal nicht ganz so locker geht, dann werden halt Ellbogen und Füsse gebraucht. Und dann gibt es noch die ganz Rabiaten: Da kann man doch locker 30min warten vor einem Schalter, und kurz bevor man selber an der Reihe ist, kommt doch ganz bestimmt ein Chinese von rechts an allen Wartenden vorbei, direkt an den Schalter und plärrt einfach drein. Und das Kurioseste: Er kriegt auch gleich sein Ticket und niemanden scheint’s zu stören.

- Lernen mit dem Kondukteur: Der Kondukteur stempelt im Zug nicht nur das Ticket ab, nein, er gibt auch noch Mathe-Unterricht und verkauft Socken und blinkende Spielzeuge für die Kinder. Liebe SBB, das wäre doch auch was für die Schweiz?

Von Kuriositäten

- Abenteuer Strasse überqueren: In China die Strasse zu überqueren kommt jedes Mal einer Mutprobe gleich. Egal ob grün oder rot, die Autos hupen und fahren, ohne Rücksicht auf Verluste.

- Wer bremst verliert: Nicht die Bremse ist das Wichtigste an einem Fahrzeug, sondern seine Hupe. Wer am lautesten und längsten hupt, scheint den Vortritt zu haben. Egal ob man auf der Gegenfahrbahn ist oder nicht.

- Was guckst du? Wenn wir zwei Globetrotter ganz alleine mit 120 Chinesen in einem Zugabteil sitzen, dann sind 240 Augenpaare während der ganzen Zugfahrt auf uns gerichtet. Wir als Mittelpunkt des Geschehens! Auch auf der Strasse werden wir regelrecht angegafft und nicht selten werden wir fotografiert, gefilmt und uns wird zu gewunken. Jetzt wissen wir, wie sich Paris Hilton fühlt bei all dem Blitzlichtgewitter ;-) Immer schön lächeln ist unsere Devise, und damit fahren wir ganz gut, die Chinesen haben den Plausch – und wir auch.

Sonntag, 2. August 2009

Nihao aus dem Reich der Mitte

Die 7’865 Kilometer mit der Transsib sind vollendet und wir sind in Peking eingefahren. Gleich bei Ankunft am Pekinger Bahnhof wurden wir mit der riesigen Menschenmasse in China konfrontiert und wir haben gemerkt, dass wir im bevölkerungsreichsten Land angekommen sind. Hektisch, dynamisch, geschäftig und vor allem laut!

Entgegen unseren Vorstellungen, ist diese Stadt ziemlich sauber, gut organisiert und für westliche Touristen relativ gut überschaubar – Olympia 2008 sei Dank.

Logisch: Beim ersten Abendessen landete eine knusprige, feine Pekingente auf unseren Tisch!
An den restlichen 5 Tagen in der Hauptstadt erklommen wir die Chinesische Mauer, besichtigten mit mindestens 1 Million Chinesen (oder uns kam es zumindest so vor) die verbotene Stadt und auch der Olympiapark mit dem Besuch des „Schweizer“ Vogelnests durften nicht fehlen. Alles Highlights einer gigantischen & tollen Stadt.

Kulinarisch tasteten wir uns von Tag zu Tag an exotischeres Essen heran – doch ganz so krass wie die Chinesen sind (und bleiben) wir nicht. Denn die vertilgen mit einer Selbstverständlichkeit Seesterne, Schafspenisse und Hühnerherze (das ist nur eine kleine Auswahl an chinesischen Köstlichkeiten).

Ah ja, noch ‚was nebenbei: Die ersten 2 Tage bei Sonnenschein und blauem Himmel dachten wir, das ist ja gar nicht so schlimm mit dem Luft. Tja, denkste … Danach änderte sich das Wetter und man sah vor lauter Smog kaum noch 200 Meter weit. Ähnlich wie im Herbst bei Nebel, halt nur mit dem Gefühl, gegart zu werden (30 Grad und sehr hohe Luftfeuchtigkeit).

Mittlerweile sind wir in Xi’an, das liegt südwestlich von Peking. 11 Stunden mit dem Zug. Xi’an ist der Endpunkt der Seidenstrasse und Ausgangspunkt für einen Besuch der weltberühmten Terrakotta Armee: Tausende von lebensgrossen Soldaten sind in Kriegsformationen aufgestellt und bewachen das Grab des ersten Kaisers von China – wahnsinnig imposant und eindrücklich.

Und heute haben wir China’s Nationaltier – dem grossen Panda – einen Besuch abgestattet in einem Nationalpark. Ziemlich putzig diese Knäuel, sitzen & liegen den ganzen Tag rum und fressen kiloweise Bambus – nix da mit Kung Fu Panda ;-)

Samstag, 25. Juli 2009

Im Lande des Dschinghis Khan

In Irkutsk bestiegen wir den Zug für den zweiten Teil der Transsib-Strecke nach Ulan Bator in der Mongolei („nur“ 32 Stunden). Diesmal erwischten wir einen reinen Touristen Zug und genossen es, mit anderen Travellers über Erlebnisse und geschmiedete Pläne zu plaudern.

Nach langen 9 Stunden warten an der russich-mongolischen Grenze wurden wir mit einem freundlichen Lächeln im Land des grossen Dschinghis Khans begrüsst. Uns war sofort klar, dass sich dieses Land in jeder Hinsicht von Russland unterscheidet – sowohl kulturell wie auch landschaftlich.

Die Tage in der Mongolei verbrachten wir in einem Jurten-Camp, umgeben von traumhafter Landschaft (siehe Fotos), abgelegen und ohne Strom. Wir genossen die Ruhe und die Gastfreundschaft der Einheimischen, unternahmen Wanderungen und wagten uns sogar hoch zu Ross. Das war das absolute Highlight, es war so perfekt, fast schon kitschig. Wir konnten auch am nächsten Tag noch von diesem Erlebnis zehren, dank schmerzendem Hintern ;-)

Auch kulinarisch wurden wir verwöhnt, wir probierten die landestypischen Speisen (frisch geschlachtetes Schaf, wir konnten dem armen Kerl vorher noch tief in die Augen schauen) und auch ein kräftiges Schlückchen Airag – gegorene Stutenmilch – durfte nicht fehlen. @ Hans: ist gar nicht mal so schlimm.

Leider mussten wir nach 3 Tagen dieses faszinierende Land bereits wieder verlassen, mit einem weinenden Auge bestiegen wir den Zug nach Peking. Wir können uns sehr gut vorstellen, nochmals für eine längere Zeit in die Mongolei zurück zu kehren.


Samstag, 18. Juli 2009

Schwitzen in Sibirien

Unseren ersten Zwischenstopp auf der Strecke der Transsib haben wir in Irkutsk, der Hauptstadt Ostsibiriens, eingelegt.

Eins können wir euch sagen: Auch in Sibirien gibt es einen Sommer und der kann ziemlich heiss werden – 30 Grad und mehr! Gut für uns.

Im beschaulichen Irkutsk gibt es viele kleine, hübsche, schiefe Holzhäuschen sibirischer Architektur. Nice to see! Hauptattraktion ist jedoch ganz klar der Baikalsee. Der grösste Süsswassersee der Welt zieht mit seiner Flora und Fauna und den Bergen die ihn umgeben viele Touristen an.

Untergebracht sind wir in einer privaten Unterkunft. Und wie es der Zufall so will, auch unsere „Reisegspändlis“ welche wir in Moskau zufälligerweise getroffen haben, sind in derselben Familie untergebracht. Ein weiteres berkanntes Gesicht haben wir in hier getroffen, dies allerdings geplant: Carla (ehemalige HSW-Schulkollegin von Carmen) verbringt 3 Monate hier und lernt russisch. Während unserem Aufenthalt konnten wir von ihren Russisch- und Ortskenntnissen profitieren. Spasiba Carla!

Heute Abend nehmen wir die nächste Zugfahrt in Angriff und wir sagen Russland „da-svidanya“ – Dschingis Khan wir kommen!

Freitag, 17. Juli 2009

Zuggeschichten

5'191 Kilometer, 77 Stunden, 5 Zeitzonen, 4 Nächte, 3,6 Quadratmeter, 3 Personen im Abteil und 1 atemberaubende Landschaft.

Eine Reise mit der Transsib ist ein wahres Abenteuer. Mit der Überquerung des Urals haben wir Europa Richtung Asien hinter uns gelassen – vorbei an scheinbar endlosen Feldern, Wiesen und Wälder der sibirischen Taiga.

Unser kleines Abteil teilten wir mit der russischen „Mamma“ Antonina. Entgegen aller Russen, welche wir bisher getroffen haben, war sie überaus redselig (sprach ein bisschen deutsch). Singen, saufen, singen, saufen, schlafen … das war der Rhythmus der Studenten im Nachbars-Abteil. Wir konnten es kaum vermeiden: Nach kurzer Zeit schon landeten wir in ihrem Abteil, und der Wodka floss.

Bei den zahlreichen Zwischenstopps konnten wir bei den Babuschkas (russische Omas) alles kaufen was das russische Land hergibt: Von geräuchertem Fisch (yammie) bis hin zu köstlichen Teigtaschen, Früchten und gekühlten Getränken.

Bei einer solchen Reise ist Improvisation gefragt. Die Haare werden mit Trockenshampoo „gewaschen“ (@Anja: es funktioniert), Katzenwäsche ersetzt das tägliche Duschen und die bequemen Kleider werden am besten gleich anbehalten. Mit schlafen, lesen, Musik hören, spielen, schwatzen und die wunderschöne Landschaft betrachten verging die Zeit „wie im Zuge“. In diesen 77 Stunden erlebten wir authentisches Russland, smuf!

Sonntag, 12. Juli 2009

„Follow the Moskwa, down to Gorki Park“

Okay unser erste Fahrt in einem russischen Nachtzug haben wir hinter uns gebracht, und hey, wir sind voll begeistert! Es hat alles wie am Schnürchen geklappt und unser 4er-Zugabteil war super bequem & chillig. Sogar der Kaffee wurde am Morgen ans Bett serviert.

Umso hektischer verlief dann unsere Ankunft am Moskauer Bahnhof:
1.: Strömender Regen
2.: Morgendliche Rush-Hour in der Metro (damit ihr euch ein Bild machen könnt: Mit 9 Mio Passagieren täglich befördert die Metro in Moskau mehr Menschen als die Untergrundbahnen von New York und London zusammen)
und 3.: Versucht mal mit je 25 Kilo Gepäck, keinen Russisch-Kenntnissen und dichtem Gedränge die richtige Metro und dann auch die richtige Ausstiegs-Station zu finden. Eine wahre Herausforderung.

Moskau ist gigantisch: 10 spurige Einbahnstrassen, sowjetische Blockbauten und riesige Denkmäler, überall Sowjet-Kitsch Souvenir Stände und wunderschöne Kathedralen. Die „top sights“ von Moskau haben wir selbstverständlich alle besichtigt (siehe Fotos). Der der rote Platz die Basilius Kathedrale waren das absolute Hightlight. Russland pur!

Und, man glaubt es kaum: Wir haben tatsächlich bereits die ersten Bekannten getroffen, mitten in Moskau. Ganz überraschend sind wir Carmens ehemaliger „Oberstiftin“ und deren Mann begegnet. Sie weilen im selben Hostel & haben dieselbe Transibtour vor wie wir – man wird sich also öfters noch sehen!

Heute Abend werden wir die Transsibirische Eisenbahn besteigen. Wir sind jetzt schon gespannt auf die zwei Gspändlis in unserem kleinen, feinen 4er Abteil. Und noch mehr auf die Landschaft, welche in diesen 72 Stunden bis Irkutsk an uns vorbeiziehen wird.

Möcheds guet & bis dann dann …


Mittwoch, 8. Juli 2009

Sonne über St. Petersburg

Nach zwei langen Stunden Warten am Flughafen und etlichen Telefonaten, holten uns Vladimir & Elena, unsere russischen „Agenten“ (nicht KGB-, sondern Reiseagenten), am Flughafen von St. Petersburg ab und chauffierten uns im zick-zack-Stil durch die 5-spurigen Strassen in unsere Unterkunft – „wo bitte ist hier ein Hotel???“ war unser erster Gedanke als wir in einem düsteren Hinterhof landeten. Der Schein trügte: Innen war es „hui“ (nicht pfui).

Leningrad – Petrograd – St. Petersburg: Die Millionen-Metropole an der Neva hat uns vom ersten Augenblick in ihren Bann gezogen. Sei es durch die breit angelegten, scheinbar unendlichen Strassen, die sowjetischen Denkmäler oder die monumentalen Paläste und Kirchen. Es ist eine wunderschöne Stadt und absolut eine Reise wert!

Russia rocks … Wir finden es extrem cool hier und fühlen uns trotz Sprach- und Leseschwierigkeiten (ist wirklich alles kyrillisch beschriftet … wie wird das dann erst in China?) sau gut!

Über die „Petersbörger“ können wir sagen, dass unsere Klischees bestätigt wurden: Viel Alkohol, viel nackte Haut, viele strenge Gesichter und viel Sonne während den „weissen Nächten“.

Mit unserem Besuch in St. Petersburg haben wir erst an der Oberfläche dieses riesigen Landes gekratzt und nun freuen wir uns, den Rest zu bereisen. Heute Abend geht's weiter, mit dem Nachtzug nach Moskau.



Samstag, 4. Juli 2009

Hej from Helsinki

So, nun sind wir da: In der Stadt, in der es im Sommer nie richtig dunkel wird - erster Stopp Helsinki.

Unsere Eindrücke: Maritimes Flair, windig, süsse kleine Saunahäuschen, Picknick im Park, blond - blonder - am blondesten, lecker Lachsbrötchen und gesprächige Leute à la Kimi Räikkonen ...



Langsam kommt das bekannte Reise- und Rucksackpackenfeeling wieder in uns auf und wir geniessen dieses Gefühl der Unabhängigkeit und die Vielzahl der neuen Eindrücke und Entdeckungen.

Next stop: St. Petersburg - Russia.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Ready for take-off

Hi folks,
Nun sind wir arbeitslos & homeless ... aber extrem glücklich!!!! Okay, zugegeben, ein bisschen nervös sind wir schon ... aber das gehört doch einfach dazu.

Die letzten 24 Stunden in Luzern sind angebrochen, am Abend gibts noch ein "final" Eichhof Bierchen mit Freunden & dann nix wie weg.

An dieser Stelle möchten wir nochmals allen Freunden & Helfern für die Geschenke, netten Wünsche & den Support danken - ihr seid die Grössten!

Um 11.00 Uhr gehts los, und wir verlassen unsere Heimat in Richtung Norden in die finnische Metropole Helsinki oder passender für die Jahreszeit "hell-nicht-sinki". Wir melden uns nach dem ersten Saunagang wieder - stay tuned ...

Mittwoch, 17. Juni 2009

Countdown

Sämtliche Impfungen sind gemacht, die Visa eingeholt, die Wohnung ist schon fast leer und der Puls steigt... Noch wenige Male schlafen und dann geht’s los!

Doch vorher jagt ein Abschieds-Termin den nächsten ... die „to do“ Liste ist noch lange nicht abgearbeitet und nebenbei müssen auch noch Kleinigkeiten wie Wohnung räumen und putzen erledigt werden ;-)

Gleichzeitig steigt unsere Vorfreude mit jedem Tag und wir können es noch gar nicht richtig fassen, dass unser Projekt, für das wir so lange geplant und gespart haben, endlich losgehen soll.

Keine Frage : Es ist und bleibt spannend ...

Mittwoch, 3. Juni 2009

Routing - Endless Summer

Hi folks,

Am 3. Juli verlassen wir mit dem Around-the-World-Ticket im Sack und dem Backpack am Rücken unsere Heimat. Der Gedanke an einen "Endless Summer" inspirierte uns für folgendes Routing unserer Reise um die Welt:

Finnland - Russland - Mongolei - China - Japan - Vietnam - Laos - Kambodscha - Malaysia - Singapur - Indonesien - Australien - Neuseeland - Franz. Polynesien - Fidji - Hawai'i - Alaska - Kanada - USA - Mexico - Guatemala - El Salvador - Costa Rica - Ecuador - Peru - Chile - Argentinien




Check Trailer:


Sonntag, 24. Mai 2009

Welcome to naluriders

Hi folks,

Willkommen auf unserem Reiseblog. Nehmt teil an unserem grossen Abenteuer. Hier schreiben wir regelmässig Beiträge von unseren Erlebnissen rund um den Globus und ihr könnt Fotos & Videos ansehen und auch aktiv Kommentare abgeben und mit uns in Kontakt treten.

nalu’, das hawaiianische Wort für Welle, Brandung; und ‚rider’ (= Reiter) inspirierten uns zum Namen dieses Blogs.

Beim Reisen in ferne Länder sowie beim Wellenreiten muss man sich auf neue Spots und Wellen unterschiedlicher Grösse und Geschwindigkeit einstellen, damit man die reitbaren Wellen erkennt und zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle ist. Wir haben uns entschieden, die Welle, die sich uns bietet anzupaddeln. Während 18 Monaten werden wir unseren Lebenstraum erfüllen und einmal um die Welt reisen. Ein Ritt auf einer perfekten Welle, nicht wahr?