Sonntag, 25. April 2010

Veni - Vidi - Fiji

Bula begleitet uns überall hin,
es ist das Fiji-Wort schlechthin.
Es heisst „hallo“, „willkommen“ und noch viel mehr,
und kommt stets mit einem herzlichen Lachen daher.

Unser Insel-Töürchen begann auf der Hauptinsel Viti Levu. In den Sabeto Mountains, nahe Nadi, radelten wir über Stock und Stein, quer durch kleine Dörfchen, vorbei an Zuckerrohrplantagen und schauten uns das Ganze mal von oben an. Nachdem wir einen ersten Überblick hatten, fuhren wir mit dem Bus an die Südküste nach Pacific Harbour. Dort wohnten wir in einem schönen „Resort“ und nächtigten mit 23 anderen Backpackern und – autsch, kratz, kratz - ein paar fiesen Bedbugs im heissen Mehrbettzimmer …. Naja, halb so wild, die meiste Zeit verbrachten wir sowieso am Pool.

Der Abstecher in die geschäftige Hauptstadt Suva erinnerte uns stark an unsere Zeit in Asien: hektisch, chaotisch, laut … und sogar Handeln beim Souvenir Shopping war wieder einmal angesagt…“heeeey … special price for you my friend!!“ Super. Selbstverständlich haben auch wir uns das Fiji-Mitbringsel Nr. 1 erstanden, eine echte Kannibalen-Gabel. Jaja … früher wurden die Gäste nicht ganz so herzlich willkommen geheissen und landeten ab und zu mal im Kochtopf.

Von der Insel ging’s dann auf einen Sandfleck: So kam es uns vor, als wir nach kurzer Bootsfahrt auf Bounty Island standeten. In nicht einmal 20 Minuten kann man nämlich um die ganze Insel laufen und schon steht man wieder vor seinem Bungalow. Direkt aus dem Bett und dreimal Stolpern und wir plumpsten schon fast ins Meer. Am Hausriff, keine zwei Meter von der Wasseroberfläche, zeigte sich das Inselarchipel von seiner schönsten Seite: An ganz vielen schönen bunten Fischen und farbigen Korallen konnten wir uns erfreuen.

Mit Fabienne und Marco, zwei Mitinsulanern und Globetrottern aus der Schweiz, verbrachten wir hier eine coole Zeit. Bei Bier und Plauderei stellte sich dann sogar ziemlich schnell heraus, dass wir mit Joëlle und Thomas gemeinsame Freunde in Luzern haben. Kleine Insel – noch kleinere Welt! Es hat super gepasst, und der Zufall will es, dass wir sie in Hawaii wiedertreffen werden. @ euch beiden: Wir freuen uns!

Ansonsten bestand unser Robinson-Crusoe-5-Tagesprogramm hauptsächlich aus Schlafen, Essen, in der Hängematte hängen, Schach spielen (damit der Kopf nicht ganz abschaltet) und eben Schnorcheln. Puuuh!

Wir haben’s genossen, doch nach 5 Tagen auf dem winzigen Eiland wissen wir nun definitiv, dass der Traum einer einsamen Insel nicht unser Traum ist. Wir sind halt nicht Robinson und Freitag, wir brauchen jetzt wieder Action! Und diese holen wir uns demnächst am Strand von Waikiki auf Hawaii. Aus Bula wird Aloha!

Samstag, 10. April 2010

Südseetraum!

Abflug Auckland am 28. März um 15.50 Uhr, Ankunft Tahiti 27. März 21.55 Uhr: Mit einem Flug zurück in die Vergangenheit über die Datumsgrenze begann unser 2-wöchiger Inseltraum auf Französisch Polynesien. Mit einem herzlichen „Bonsoir“ und Ukulele-Klängen wurden wir am Flughafen empfangen. Jaja, wir merkten augenblicklich, dass man hier stolz ist auf die französische Sprache. Also blieb uns nichts anderes übrig, als unser Schulfranzösisch auszugraben. Ach ja, und nach einem halben Jahr Linksverkehr, mussten wir uns auch wieder an den für uns eigentlich normalen Rechtsverkehr gewöhnen…

So, jetzt ist aber genug geplaudert! Ausgeschlafen und nochmals in den 28. März gestartet, mussten wir schnell feststellen, dass an einem Sonntag in Tahiti leider gar nichts geht. Kein Bus, kein Mietauto, kein Supermarkt – hier wird geruht. Also ruhten wir auch.

Mit dem „Inselhüpfer“ hoben wir anderntags ab und nach 40 Minuten Flug sahen wir herunter auf das traumhafte Atoll von Bora Bora. Aufgeregt und mit voller Vorfreude stiegen wir aus dem Flieger und freuten uns auf die kommenden 4 Tage im Paradies. Und es war wirklich paradiesisch: Glasklares Wasser in den verschiedensten Blautönen, glitzernd weisse Sandstrände und der majestätische Berg im Zentrum, soviel Schönheit ist schon fast kitschig. „This is it. This is the one“ … Lonely Planet hatte definitiv nicht zuviel versprochen. Wir machten eine Lagunen-Tour, schnorchelten mit Haien und Rochen und die restliche Zeit bädeleten und sönneleten wir. In Bora Bora ging unser Südseetraum in Erfüllung. Wow, echt supersupersupersupertoll wars!

Die Tage vergingen leider viel zu schnell, zum Abschied verdrückten wir dann fast ein paar Tränchen … doch kaum abgewischt setzten wir schon auf die nächste Trauminsel auf. Die restlichen Tage verbrachten wir nämlich auf Moorea. Dort genossen wir ruhige Ostertage am Strand und erkundeten mit einem Roller die schöne, üppig grüne Insel (@ Joëlle & Thomas: Danke für die Tipps).

Die letzte Etappe bewältigten wir dann mit der Fähre zurück auf die Hauptinsel Tahiti und dort mieteten wir für einen Tag (diesmal kein Sonntag, wir haben gelernt, hehehe) ein Auto und fuhren einmal rund um die Insel (sind ja nur 120 Kilometer). Das Highlight an diesem Tag war, dass wir die weltberühmte und scheinbar „gefährlichste“ Welle der Welt vor Teahupoo aus der Nähe betrachten durften. Leider war der „swell“ (@ Beli … weisch no was das esch???) nicht ganz so riesig, doch als wir auf dem kleinen Böötli sassen, waren wir dann doch froh, dass sich keine 6-8 Meter hohen Wände vor uns auftürmten.

Mit ein paar schönen Souvenirs und „beaucoup de“ unvergesslichen Erinnerungen verlassen wir nun die Südsee, zurück gehts nach Auckland. Dort werden wir uns „flott machen“ für die nächsten Inselabenteuer auf den Fiji’s.

Au revoir & maururu Polynésie!