Donnerstag, 28. Januar 2010

Sommersonnesonnenschein...

… und das mitten im Januar ;-) Tja, wenn ihr Daheimgebliebenen uns ab und zu "gluschtig" macht mit Snowboard-Pics und Fasnachts-Stimmung, da müssen wir selbstverständlich nachziehen!

Im Augenblick geniessen wir das hochsommerliche Australien an der Küste zwischen Gold Coast und Sunshine Coast.

Unser erster Stopp war im legendären und bekannten Städtchen Byron Bay. Hierher, an den östlichsten Punkt Australiens, zieht es viele Sonnenanbeter und Surfer aus aller Welt. Es ist auch wirklich traumhaft. Mit Andy und Gianna (die beiden kennen wir aus Newcastle) krackselten wir zum schönen Leuchtturm und genossen anschliessend eine kühle Erfrischung im glasklaren Meer. Die Jungs gingen surfen, und die Mädels arbeiteten an ihrer Bräune. Und als wären das noch nicht genügend Highlights gewesen an diesem Tag, während einer Surfsession schwammen, keine 30 Meter entfernt, mehrere Delfine an uns vorbei. Gigantisch!

Zu fünft ins Auto gepfercht – nebst vollbepackten Rucksäcken – ging unsere Reise weiter, über das eher enttäuschende Nimbin, an die Gold Coast von Queensland. Nimbin ist ein "sagenumwobener" Hippie-Treff, mit vielen Freaks und Flowerpower-Atmosphäre. Aber wie schon erwähnt, keine Reise wert, fanden wir.

Schon bald tauchten am Horizont die Hochhäuser von Surfers Paradise auf. In Australiens Tourismushochburg gönnten wir uns (dafür mussten wir mit 69 CHF pro Ticket tief in die Tasche greifen) einen Besuch im Warner Brothers Movie World. Achterbahnfahren was das Zeugs hält. Wow, das war lustig!

Und schon nahte der letzte Tag zu dritt. Nachdem wir mehr als 7 Wochen zusammen unterwegs waren, und eine supertolle Zeit zusammen hatten (@ Holle: geil esch es gseh), brachten wir Holle an den Flughafen von Brisbane, wo er das Flugzeug nach Melbourne bestieg. Er geht "unseren Roger" vor Ort unterstützen und wir sind seit Beginn der Australian Open jeweils live per TV am supporten.

Und dann war da noch Noosa … ein Ort, den wir genauso wiedergefunden und wiedergeliebt haben, wie damals vor 7 Jahren. Ein herziges Städtchen, gebaut an Kanälen und Lagunen, eingebettet in schöner Landschaft und mit tollen Stränden … dort lässt es sich wahrscheinlich am schönsten Leben in ganz Australien.

Hier schwangen wir uns auf den Drahtesel und mieteten am Australia Day (Nationalfeiertag) mit unseren "alten" Bekannten Gianna und Andy eine bescheidene Yacht, mit der wir durch die Kanäle und vorbei an Lagunen manövrierten – Schiff ahoi! Das machte richtig Spass! Unser neues Heim (siehe Pics) haben wir übrigens dabei auch gefunden. Was uns noch fehlt, sind zahlkräftige Investoren ;-) Bitte melden!

Das war’s aus Noosa. Jetzt sind wir auf dem Weg nach Brisbane und dann "schau’n mer mal" …

Montag, 18. Januar 2010

Wir spielen Cowboy und Indianer

Von den blauen Bergen ging unsere Reise weiter, zurück an die Küste nach Newcastle. In dieser Hafenstadt haben wir nur einen kurzen Besuch eingelegt – gratis BBQ, günstiges Bier und eine nette Bekanntschaft mit Gianna und Andy, das beschreibt unseren Boxenstopp dort am Besten.

Uns zog es weiter, zurück ins Ländliche. Im Hunter Valley fanden wir, was wir suchten: Eine supertolle Unterkunft, mitten im Grünen gelegen, umgeben von Weinbergen und schönen Weingütern. Das nutzten wir natürlich aus, machten mal wieder "Winetasting" und gönnten uns dazu das eine oder andere gute Stück Fleisch auf dem Grill.
Ach ja … Remo und Holle acherten noch ein bisschen auf dem Golfplatz von Cessnock herum … das erste Mal auf dem "Green", und gleich 18 Loch gespielt. Der "Tiger" soll sich warm anziehen, grrrrr ;-)

Genug gechillt, gegolft und gesoffen … ab zu den Jillaroos und Jackaroos (Cowboys und Cowgirls von Australien) … wir wollten Kuhmist riechen, Kühe brandmarken und Lämmer schlachten. Also, auf nach Tamworth, in die Country Metropole Australiens und Heimat der berühmten "Big"-Golden-Guitar (hehehe, war die aber munzig …). Naja, gemacht von dem haben wir nichts … das ganze Dorf war eher enttäuschend, wie die grossangekündigte Gitarre, und so verliessen wir nach nur einer Nacht das Hillybilly-Dorf.

Über den Waterfall-Way mit vielen schönen Nationalparks, diversen Lookouts und Wasserfällen, mitten im Regenwald gelegen, erreichten wir schliesslich das "new-age"-angehauchte Dörfchen Bellingen.

Bei den Hippies haben wir uns von Anfang an super wohl gefühlt (nein Mami’s, wir haben keinen Joint geraucht). Mitten im Regenwald war unsere gemütliche YHA, mit einer Veranda, auf welcher wir das abendliche Schauspiel der startenden Flughunde beobachten konnten.

Indianermässig, mit Paddel ausgerüstet und Kanu's unterm' Arsch haben wir eine Erkundungstour auf dem Bellingen River unternommen. Mit Rainforest-Walking, Waterfall-Swimming, Lookout Watching, Ping-Pong-Competition und Windhund-Rennen-Wetten waren unsere Tage dort ausgefüllt.

Nun geht's weiter an die Küste … wäre mal wieder an der Zeit, ein paar Wellen zu "shredden" … let's fetz!

Sonntag, 10. Januar 2010

Big City Life

Mit einem "Big Bang" sind wir ins neue Jahr gestartet: Unsere 11 Stunden Warten am Opera House haben sich absolut gelohnt. Aus nächster Nähe und in bester Position haben wir das grosse Feuerwerk bei der Harbour Bridge und im Hafenbecken bestaunt. Mit unseren drei Freunden feierten wir ins 2010 rüber: Besser hätte dieses Jahr eigentlich gar nicht beginnen können: Um es in australisch auszudrücken; das war "bloody fantastic"!

Nach der kurzen Silvesternacht waren wir dann am Neujahrstag bei Alois (einem ausgewanderten Luzerner) und seiner Frau Bronwen zu einem typisch australischen Barbeque eingeladen. Wir hatten einen lustigen Abend und es gab sogar Kaffee Lutz und "Mönze-Zwätschge". Dann kam doch glatt ein bisschen Heimatgefühl auf.

An den restlichen Tagen in Sydney haben wir die typischen Spots angesteuert: Innenstadt mit Tower, Circular Quay und Darling Harbour. Mit der Fähre gings nach Manly und auch am berühmten Bondi Beach verbrachten wir einen chilligen Tag.

Die Zeit in Sydney war toll, zwar ein bisschen hektisch und busy, da 1. alle Australier grosse Sommerferien haben und 2. alle Traveller zum Feuerwerk nach Sydney strömten. Die Stadt platzte fast aus allen Nähten. Crazy!

Nach soviel Feiern, Trubel und Citylife bepackten wir am Dreikönigstag unseren neuen Mietwagen und los gings, raus aus der Stadt, in die Blue Mountains. In den "Blauen Bergen" sind wir ein bisschen herumgelatscht und haben die herrliche Landschaft in uns aufgesogen. Abends dann schoooon wieder BBQ, XXXX und Wein … awesome!

Weiter gehts bald nordwärts nach: Newcastle, Hunter Valley … bla bla bla …


Sonntag, 3. Januar 2010

Warten auf das grosse Feuerwerk ...

Bereits sind wir in Sydney, sitzen beim Opera House mit Rea, Kusi und Holle, und warten satte (11!) Stunden auf den Countdown und das grosse Feuerwerk zum Jahreswechsel. Mehr als genug Zeit also, um mal wieder zu bloggen und euch alle auf dem Laufenden zu halten, was wir in den letzten Tagen in Australien so alles erlebt haben.

In Adelaide haben wir unser Down Under Abenteuer gestartet. Mit dem Mietauto erkundeten wir die Stadt und das nahe gelegene Barossa Valley. Dieses ist weltbekannt für seine vorzüglichen Weine. So haben auch wir verschiedene Weingüter angesteuert und ein paar edle Tropfen degustiert. Dazu gabs ein kaltes Plättchen: Mmmh, soooo fein!

Tags darauf folgte das nächste Highlight: Die Great Ocean Road im Süden Australiens. Bei traumhaftem Wetter cruisten wir der spektakulären Küstenstrasse entlang. In riesigen Brechern rollen die Wogen des Ozeans heran und donnern an die steilen Klippen und Felsformationen. Wow, einfach traumhaft diese Naturschauspiel! Ja, und als wäre das nicht schon genug gewesen, haben wir an diesem Tag noch ganz viele wild lebende Koalas gesichtet! Putzig diese Bärchen…die haben uns sogar fast aufs Auto herunter geschissen…hehehe!

An Weihnachten waren wir an einem der berühmtesten Surf Locations der Welt, dem Bells Beach bei Torquay. Von dort ging der Road Trip weiter nach Melbourne. Dort verbrachten wir ein paar Tage mit Power Sightseeing. Auf dem Skydeck des Eureka-Towers genossen wir den Ausblick über die Stadt, im Botanischen Garten lagerten wir die Füsse hoch und auch dem Center Court des Australia-Open in der Rod Laver Tennis-Arena statten wir ein „Besüechli“ ab.

Und dann ging es schon mit dem Nachtbus nach Sydney. Schliesslich wollten wir ja – wie viele andere Reisenden auch – an Silvester in Sydney sein.

Hier in Sydney sind wir nun für einige Tage zu fünft unterwegs. Hier haben wir nämlich Rea und Kusi getroffen und zusammen stossen wir auf das neue Jahr an.

HAPPY NEW YEAR!!!