Vom Zug ging’s ohne Umwege auf unsere privat-gecharterte Motoryacht samt Kapitän (siehe Fotos). 2.5 Stunden fuhren wir den Fluss hinunter, vorbei an Fischerdörfchen und traditionellen Kormoran-Fischern. Die Landschaft um Yangshuo ist traumhaft schön und bekannt für ihre Karstberge. Wir haben in dieser ruhigen und schönen Dörfchen ein paar easy-going Tage verbracht, mit einem Drahtesel die Umgebung erkundet und sogar einen Kochkurs besucht. Dort haben wir eine lokale Spezialität zubereitet, den Bier Fisch aus dem Li Yang Fluss. Lecker war’s!
Mit vollen Bäuchen ging’s dann den ziemlich engen Nachtbus Richtung Hongkong. Die Fahrt war abenteuerlich, dies kann man eigentlich gar nicht in Worte fassen, das muss man schlichtweg selber erlebt haben.
Mit dem Grenzübertritt nach Hongkong (zum x-ten Mal schon Fieber gemessen, Schweinegrippe sei Dank) haben wir die Volksrepublik China hinter uns gelassen. Kaum im Hostel eingecheckt & ein kühles Red Bull getrunken, konnten wir der Versuchung des Konsumrausches nicht widerstehen … sowieso, für die „Hongkonger“ scheint Shopping die Beschäftigung Nummer 1 zu sein ... Gut für’s Gemüt, schlecht für den Geldbeutel. Diesen haben wir allerdings in Macau (dem Las Vegas des Ostens) beim Roulette aufgefüllt. Dem Venetian Casino haben wir ein paar Dollars abgeknöpft – wir sind mit dem doppelten Betrag unseres Einsatzes und einem breiten Grinsen wieder raus gelaufen. Yeah ;-)
Beim Anblick der Hongkong Skyline von unten (Pier) oder von oben (Victoria Peak) standen sogar uns weitgereisten Travellers die Nackenhaare zu Berge – und das bei feuchtheissen 32 Grad.
Wir finden Hongkong super, es bietet für jeden und für alles etwas … man ist schnell im Gewühl des Grossstadtdschungels, genau so schnell haben wir aber auch Ruhe im grünen Dschungel der umliegenden Inseln und Hügeln gefunden. Auch einen Nachmittag am Strand liessen wir uns nicht entgehen.
Morgen geht’s nach Sapporo, Japan – das erste Mal seit St. Petersburg führt uns unsere Reise wieder durch die Luft.