Sonntag, 2. August 2009

Nihao aus dem Reich der Mitte

Die 7’865 Kilometer mit der Transsib sind vollendet und wir sind in Peking eingefahren. Gleich bei Ankunft am Pekinger Bahnhof wurden wir mit der riesigen Menschenmasse in China konfrontiert und wir haben gemerkt, dass wir im bevölkerungsreichsten Land angekommen sind. Hektisch, dynamisch, geschäftig und vor allem laut!

Entgegen unseren Vorstellungen, ist diese Stadt ziemlich sauber, gut organisiert und für westliche Touristen relativ gut überschaubar – Olympia 2008 sei Dank.

Logisch: Beim ersten Abendessen landete eine knusprige, feine Pekingente auf unseren Tisch!
An den restlichen 5 Tagen in der Hauptstadt erklommen wir die Chinesische Mauer, besichtigten mit mindestens 1 Million Chinesen (oder uns kam es zumindest so vor) die verbotene Stadt und auch der Olympiapark mit dem Besuch des „Schweizer“ Vogelnests durften nicht fehlen. Alles Highlights einer gigantischen & tollen Stadt.

Kulinarisch tasteten wir uns von Tag zu Tag an exotischeres Essen heran – doch ganz so krass wie die Chinesen sind (und bleiben) wir nicht. Denn die vertilgen mit einer Selbstverständlichkeit Seesterne, Schafspenisse und Hühnerherze (das ist nur eine kleine Auswahl an chinesischen Köstlichkeiten).

Ah ja, noch ‚was nebenbei: Die ersten 2 Tage bei Sonnenschein und blauem Himmel dachten wir, das ist ja gar nicht so schlimm mit dem Luft. Tja, denkste … Danach änderte sich das Wetter und man sah vor lauter Smog kaum noch 200 Meter weit. Ähnlich wie im Herbst bei Nebel, halt nur mit dem Gefühl, gegart zu werden (30 Grad und sehr hohe Luftfeuchtigkeit).

Mittlerweile sind wir in Xi’an, das liegt südwestlich von Peking. 11 Stunden mit dem Zug. Xi’an ist der Endpunkt der Seidenstrasse und Ausgangspunkt für einen Besuch der weltberühmten Terrakotta Armee: Tausende von lebensgrossen Soldaten sind in Kriegsformationen aufgestellt und bewachen das Grab des ersten Kaisers von China – wahnsinnig imposant und eindrücklich.

Und heute haben wir China’s Nationaltier – dem grossen Panda – einen Besuch abgestattet in einem Nationalpark. Ziemlich putzig diese Knäuel, sitzen & liegen den ganzen Tag rum und fressen kiloweise Bambus – nix da mit Kung Fu Panda ;-)

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hey ihr beiden. freut mich das es euch gut geht. Tolle Bilder. Da wird man ganz schön neidisch. Nur den "Sheep Penis" hätte ich ausgelassen ;-)

LG aus Oberhofen

Manfred

Anonym hat gesagt…

Hallo zäme

Mit viel Freude und Spannung erwarte ich jeweils Eure Berichte von der grossen Weltreise..Sehr gerne lese ich Eure Berichte und schaue mit grossem Interesse die eindrücklichen Fotos an..Super Sache..!! Geniesst es weiterhin und passt auf Euch auf..;)
Liebe Grüsse aus Sursee- Regula -