Montag, 30. November 2009

Baliquarium

Wieder ist eine Woche vorbei,
und diesmal waren wir alle drei,
in der "Blue Lagoon" von Padang Bay.

In dieser tollen Bucht,
ist Schnorcheln nämlich eine Wucht.

Den Kopf kaum unter Wasser getaucht,
sind auch schon bunte Fische vorbeigerauscht,
da hat's auch viele farbige Korallen,

als wären wir in ein Aquarium gefallen.

Danach ging's weiter über Stock und Stein,
an einen einsamen Beach, ganz geheim.
Paradiesisch war's dort ungemein,
schöner könnte es wohl kaum noch sein!

Türkises Wasser – schneeweisser Sand,
wir genossen die Zeit am herrlichen Strand,
bis dass die Sonne im Meer verschwand.

Ab hier müssen wir den Vers abbrechen,
jetzt lassen wir die Bilder sprechen.



Film ab! made by Beli

Sonntag, 22. November 2009

Mit der "Roller-Gang" in den Norden Bali’s

Nebst Surfen und "Hang Loose" ist jetzt auch mal Zeit für balinesische Natur und Kultur.

Unsere "Roller-Gang" machte sich bereit, Bali's "innere Werte" kennenzulernen. Vollgetankt und mit dem Daypack am Rücken, starteten wir unser 2-Tages "Tüürli" Richtung Norden. Das erste Ziel war Ubud, das ist ein künstlerisches Dörfchen, das mitten in saftig grünen Reisterrassen liegt. So richtig Postkarten-Bild-mässig ;-)

Auf unserem Trip fuhren wir immer wieder an wunderschönen Tempeln vorbei. Davon hat's hier auf der Insel ganz schön viele. Und auch die meisten Häuser sehen eher wie Tempel als wie typische Häuschen aus.

Ab Ubud hiess dann die Devise immer Geradeaus und mit Vollgas dem Vulkankrater von Mt. Batur entgegen. Oben auf dem riesigen Kraterrand (Caldera) angekommen, verschlug es uns Dreien beim Anblick fast den Atem. Vor unseren Augen erschien wie aus dem Nichts im Innern der riesigen Caldera der imposante Vulkan Batur inklusive See.
Auf der letzten Etappe des Tages schlängelte sich die Strasse durch die erloschene Lava, zu einem verschlafenen kleinen Nest. Dort schlugen wir unser Nachtcamp auf.

Am nächsten Morgen um 4.30 Uhr polterte uns Lucy, unser Local-Guide, aus den Federn. Noch halb verschlafen und unter "eisigen" Temperaturen (seit der Schweiz, haben wir hier tatsächlich das erste Mal wieder gefroren), jagte uns Lucy, mit Taschenlampe bewaffnet, den Kraterrand hoch, auf 1200 M.ü.M. Belohnt wurden wir dann aber mit einem spektakulären Sunrise – auf der einen Seite die aufgehende Sonne über dem Meer, auf der anderen Seite der Vulkan in mystisches Licht getaucht.

Nach dem Abstieg, und dem verdienten Frühstück machten wir uns wieder auf den Rückweg. Die Fahrt führte diesmal zum Muttertempel "Pura Besakih". Dieser Tempel ist für Balinesen etwa so wie der Vatikan für uns. Von dort ging’s dann wieder volle Fahrt südwärts Richtung Meer.

Bestäubt und halb betäubt von den Abgasen, und fixundfertig vom "Rennbetrieb" auf den Strassen Bali's, waren wir alle wieder happy, "zu Hause" im Basecamp unserer Surfvilla zu sein. Glücklich und zufrieden liessen wir den Tag mit Bierchen am Pool ausklingen. Schön war's!

Donnerstag, 12. November 2009

Balinews: Beli, Bounty & ein Bobo

Beli has landed! Vor gut einer Woche empfingen wir am Flughafen von Denpasar unser Gspändli. Er legte gleich einen fulminanten Start hin. Nach dem Begrüssungs Bierchen und einem Surf’n Turf rockten wir auf dem Deck des legendären Bounty Clubs in Kuta bis tief in die Nacht hinein. Am nächsten Tag, leicht verkatert aber nüchtern, passierte es dann … einen Augenblick nicht aufgepasst, und nicht mal einen Meter mit dem Motorroller gefahren, und schon mussten wir den Arzt rufen. What happened? Pechvogel Beli riss sich den Zehennagel des grossen Zeh’s am Rollerständer auf. Autsch!!!! Arzt kam – 4 Spritzen reingejagt – Zehennagel entfernt – Pflästerli drauf – 1 Woche Badeverbot.

Was gibt’s sonst noch Neues aus lovely Bali?

Ich – Remo – bin nun stolzer Besitzer eines nigelnagelneuen Surfboards! So stoked! Die restlichen Wochen auf Bali bleiben nun, um die Wellen zu surfen und den Locals die Stirn zu bieten. Am Material kann es nun also nicht mehr liegen, nun ist der Rider gefordert ;-)

Nebst unseren täglichen Surfsessions haben wir auch noch ein paar Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht. Mit dem Töff gings einmal an den schönen Strand von Nusa Dua. Auf dem Nachhauseweg cruisten wir noch beim Tempel Uluwatu vorbei und genossen einmal mehr ein leckeres zNacht direkt am Strand.

Das zweite „Reisli“ führte uns zuerst ins Landesinnere zu einer schönen Tempelanlage, danach ging die Fahrt weiter durch schöne kleine Dörfchen zur Küste von Tanah Lot.

Die Stimmung in der Surfvilla ist „bäumig“, das Wetter „sommerig“ (hehe, 30 Grad), und der „swell“ ist f***ing good. Smuf! Die nächsten Tage feilen wir an unserer Surftechnik und hoffen, euch bald mit spektakulären Bildern zu beglücken. Na dann, bis dann!

Dienstag, 3. November 2009

Bali: 1st impressions

Nach 4 Monaten „Dauerreisen“ durch 10 Länder Asiens sind wir nun auf der Götterinsel Bali gestrandet. Und hier bleiben wir auch die nächsten 2 Monate. Wir haben unsere Surfvilla in Legian bezogen und uns ein temporäres „Mini-Zuhause“ eingerichtet. Es ist richtig gemütlich.

Die ersten paar Tage haben wir auf bali-art (= mit Motorscooter, nix geht hier ohne) die Gegend ausgekundschaftet und uns einen Überblick verschafft. Aber dennoch blieb super viel Zeit, unter der herrlich warmen indonesischen Sonne die Wärme zu geniessen. What a life!

Am Strand von Jimbaran haben wir fangfrische, absolut göttliche Shrimps gegessen, die Füsse im feinen Sand, dazu gab’s kühles Bier und die Sonne versank feuerrot im indischen Ozean. Kitschig … es fehlten nur noch die Delfine ;-)

Die ersten „steps“ bzw. stand-ups auf dem Surfbrett sind auch schon gemacht, ab jetzt heisst es üben, üben, üben.

So, wir müssen los. Unser erster Besuch aus „good old Lucerne“, Beli (auch Bali-Beli genannt, oder Belifant), ist im Anflug. Was wir als Trio in den nächsten 3 Wochen erleben werden, erfahrt ihr natürlich auf eurem Lieblings-Blog :-)

Keep rocking & smuf …!

Montag, 26. Oktober 2009

Geschwindigkeitsrausch in Kuala Lumpur

Und schon wieder sind ein paar Tage vergangen seit unserem letzten Post aus Singapur. Mit dem super bequemen Luxus-VIP-Bus überquerten wir die Grenze zu Malaysia und fuhren nach Kuala Lumpur. Unser Hostel in KL (wie man hier so lässig sagt) hatten wir mitten im Shopping- und Business-District mit Sichtweite zu den Petronas Twin-Towers. Selbstverständlich haben wir diese Sehenswürdigkeit Nummer 1 auch gleich am ersten Tag besichtigt. Mit ihren 452 Metern Höhe überragen die Zwillingstürme die Stadt. Einst waren sie die höchsten Türme der Welt. Wir waren von der Architektur und der Schönheit dieser Türme sehr beeindruckt. Und wenn man so direkt am Fusse davon steht und hinaufschaut, hat man das Gefühl, es will nicht mehr enden.

Ganz unerwartet haben wir erfahren, dass an diesem Wochenende das zweitletzte Rennen der Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem Sepang F1 Circuit in der Nähe von Kuala Lumpur stattfindet. Obwohl wir beide ja nicht gerade die grössten Töff-Fans sind, liessen wir uns die Gelegenheit, dieses Spektakel live zu erleben, nicht durch die Lappen gehen. Da wir am Renntag (Sonntag) bereits im Vorfeld unseren Weiterflug nach Bali gebucht hatten, konnten wir am Rennen selbst leider nicht vor Ort sein. So besuchten wir das erste freie Training und durften sogar durch die Boxengasse laufen, wo wir die Maschinen, Mechaniker und Fahrer aus nächster Nähe betrachten konnten. Das absolute Highlight war, dass wir vom mittlerweile 9-fachen Weltmeister und absoluten Superstar der Moto-GP-Szene Valentino Rossi ein Autogramm ergatterten.

Von der Tribüne aus hatten wir danach den perfekten Blick auf die Rennpiste, wo die Fahrer in unglaublich irrem Tempo und ohrenbetäubendem Lärm ihre Runden absolvierten. Absolut crazy und nicht zu vergleichen, wenn man ein solches Rennen am TV verfolgt. Vom Geschwindigkeitsrausch dieser Fahrer angetan, verfolgten wir selbstverständlich auch das Training „unserer“ Schweizer Fahrer Tom Lüthi und Randy Krummenacher.

Zurück in der KL und doch ein bisschen traurig, dass wir dieses Rennspektakel am Sonntag verpassen würden, freuten wir uns dann aber sehr auf das Treffen mit unserem „Buddy“ Stefan Kaufmann aus Luzern. Er ist im Augenblick geschäftlich in Malaysias Hauptstadt. Wir gingen fein essen, gönnten uns ein paar Drinks und hatten einen tollen, lustigen Abend. @ Stefan: Melde dich doch, wenn deine Business-Pläne unser Reiseroute nochmals kreuzen. Es war cool!

Diesen Blogbeitrag schreiben wir übrigens bereits aus Bali – und hier bleiben wir die nächsten 2 Monate. Aber nein nein, wir werden auch hier viel erleben und so müsst ihr nicht 2 Monate auf unseren nächsten Bericht warten. Bis dann, let’s surf now!