Mittwoch, 7. Juli 2010

Celebrations ...

… unter diesem Motto – könnte man sagen - haben wir die letzten 10 Tage verbracht. Eine Feier jagte die nächste. Gut, okay, das Ausscheiden unserer Fussball-Nati ausgenommen. Doch das war’s dann auch schon mit Downlights und Dämpfern.

Im beschaulichen Penticton, welches ca. 400 km östlich von Vancouver in der Weinregion des Okanagan Valley liegt, tanzte der Bär … äh Elvis. Wir hatten nämlich saumässiges Glück, dass wir genau an jenem Wochenende dort waren, an welchem in dieser Kleinstadt das grösste Elvis-Imitatoren-Open-Air-Festival stattfand. Nebst Elvis Doubles in Hülle und Fülle cruisten auch unzählige Oldtimer aus den guten alten Fifties & Sixties durch die Strassen. Das war super! Auch wir schwangen unsere Hüften zu den Welthits des „Kings“ und genossen die Zeit abseits des Touristenstroms mitten unter den Kanadiern.

Noch mit Elvis-Klängen in den Ohren, fuhren wir unsere letzte Etappe nach Vancouver. Hm … nach soviel schöner Natur und Wildlife mussten wir uns zuerst wieder in einer Millionen-Stadt zurechtfinden. In der Olympia Stadt haben wir uns die eine oder andere schöne Ecke angeschaut und zwischendurch blieb auch noch Zeit, um ein paar Matches der WM zu verfolgen. Olé España!!!

Genau richtig zum Canada Day (Nationalfeiertag am 1. Juli) haben wir mit der Fähre rüber nach Vancouver Island gesetzt, und sind in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia, über Bord … äh, von Bord gegangen. Tätsch Bäng … wir fanden uns mitten unter Tausenden von rot-weiss gekleideten Kanadiern wieder. Wir feierten natürlich mit und sahen uns schöne Feuerwerk über dem Hafen an.

Schöne englische Kolonial-Architektur, maritimes Hafenflair und eine hippe Pubszene, das begeisterte uns in Victoria. Nach unseren tollen 3 Wochen in Kanada war dies ein würdiger Abschluss von diesem schönen Land.

Schiff ahoi hiess es dann wieder … diesmal überquerten wir die Grenze in die USA auf dem Seeweg. Schon die Einfahrt in den Hafen von Seattle machte uns „gluschtig“ auf die kommenden 4 Tage in dieser Metropole. Was gibt’s über Seattle zu erzählen? Als Heimat von Starbucks, Microsoft, Boeing und Amazon gilt sie als eine der innovativsten und wirtschaftlichsten Städte der USA. Von hier aus entstanden milliardenschwere Imperien. Im Stadtteil Belltown, die Wiege der Grunge-Musikszene, haben wir uns in einem trendigen Hostel eingerichtet. Hier ist sowieso alles auf Kunst, Mode und Musik ausgerichtet. Sowieso, man spürt und sieht überall den kreativen Groove der Stadt und das Erbe von Cobain & Hendrix ist immer präsent.

Mit der Kamera unter dem Arm zogen wir durch die verschiedenen Viertel von Seattle. Wir schlenderten durch den bekannten und äusserst geschäftigen Pike-Market, assen Fish & Chips in der Fishermen’s Wharf und der obligatorische Besuch auf der Space-Needle inklusive. Ein Wahnsinns-Ausblick auf eine Wahnsinns-Stadt. Das Aus“flügli“ zu den grössten „Flügli“ in den Boeing-Werken war sehr eindrücklich und spannend, vor allem für Remo.

So, nach so viel „Schauerei“ gab’s dann mal wieder „Knallerei“: Zuerst liessen wir zwei die Korken knallen und feierten am 3. Juli unser 1-year-away-from-home-Jubiläum. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Wir sind dankbar, dass wir in diesen 365 Tagen so viele so tolle Erlebnisse machen durften.

4. Juli – Independence Day: Unerwartet bescheiden wurde der Nationalfeiertag der USA in Seattle zelebriert, lediglich am Abend gab es ein würdiges, grosses Feuerwerk über der Stadt.

Soli, Seattle ist passé … uns hat’s super gut gefallen! Wir treten mal wieder eine Busreise an, diesmal nur läppische 20 Stunden :-) Ziel: Salt Lake City und umliegende Nationalparks.

PS: Für die Statistiker unter euch: Es gibt 93 Starbucks-Coffeshops in Seattle.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hoi zäme,
üchi kanada-föteli si de hammer. d landschaft en ähnlechkeit-mix vo de schwiiz, neuseeland und alaska. eis föteli het üs grad weder a d hawaii-ziit met üch erenneret. nämli s föteli vo der carmen met em hawaii-oberteili;)
mer hei de alltag wider en agreff gno und es isch gar nid so eifach wie mer üs das vorgstellt hend...
mer gniesses üch z begleite uf üchere siite!
heid sorg, liebi grüessli
marco und fabienne