Montag, 8. März 2010

Von Nord-Süd nach Süd-Nord

Von der Westküste der Südinsel ging unser Trip an die Ostküste, nach Kaikoura, weiter. Via Alpen-Crossing und mit einem Stopp in Hanmer Springs. Dort hüpften wir kurz in die heissen Quellen und lockerten unsere leicht verspannten Wander- und Camping-Knochen.
Unser Plan A war eigentlich, vor Kaikoura mit den dort lebenden Delfinen zu schwimmen. Dieser Ort ist nämlich bekannt für seine Artenvielfalt im Meer. Doch genau an diesem Tag kam uns der Tsunami-Alarm – eine Folge des grossen Erdbebens in Chile – in die Quere und nichts war mit fröhlichem Planschen mit den Meeressäugern. Schade! Doch Sicherheit geht vor, und zum Glück wurde die Küste Neuseelands so ziemlich verschont. Also, Plan B: Wir genossen dafür ein typisch neuseeländisches Ereignis, nämlich das Scheren eines Schafs. Die informative Show war witzig, doch leider liessen sie uns selber nicht an die Schere ran. Vielleicht auch besser für die Schafe, hehe!

In der Stadt Nelson überbrückten wir kurz eine Schlechtwetterfront. Als sich Petrus nach 2 Tagen wieder gnädig zeigte, montierten wir unsere Wanderschuhe und gingen auf den Coastal Track im Abel Tasman Nationalpark. Goldene Sandstrände, kleine Buchten und üppig-grüne Regenwälder säumen diese wunderschöne Gegend.

Das absolute super Highlight dieser Woche war allerdings, dass wir das Glück hatten, in der Fjordlandschaft der Marlborough Sounds, eine ca. 10-köpfige Orka (Killerwal) Familie beim Vorbeischwimmen zu beobachten. Wow! Das war unglaublich, so majestätisch diese Tiere! Und ihre Atemausstösse (pppffffft) hörte man noch meilenweit. Sehr beeindruckend! Laut den Locals, war das ein sehr seltenes Ereignis. Ein Fischer, der schon seit 25 Jahren dort lebt, erzählte uns, und dies in diesen Jahren noch nie vorgekommen sei. Kein Wunder also, waren nicht nur wir aus dem Häuschen.

Dreieinhalb Wochen waren wir nun auf der eindrucksvollen Südinsel unterwegs. Nun ist die Nordinsel dran. Unser Sleeper Van ist in diesem Augenblick im Bauch der Fähre, und während wir so dahinschaukeln, nutzen wir die Zeit an Deck, um euch auf dem Laufenden zu halten.

So, wir haben wieder Land in Sicht – Wellington erscheint am Horizont. Wir müssen los!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

onglaublech wie ehr die fotis aehne brenget - es esch werklech traumhauft done in new zealand!!!!

freue mech scho uf de 20ti.... das werd de burner :-)

cya soon in Auckland
mat

Anonym hat gesagt…

Liebe Naluriders ihr habt wieder tolle Bilder auf dem Blogg,danke dafür.So können wir immer diese wunderschöne Reise mit euch mitverfolgen.Alles Liebe und toi,toi,toi aus dem sehr kalten Rohtenburg M u P